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Zürich (awp/sda) - Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse will trotz Exzessen bei Managerlöhnen den Unternehmen freie Hand lassen. Er lehnt sowohl die Initiative "gegen die Abzockerei" als auch den Gegenvorschlag ab.
Aus Sicht von Economiesuisse genügen erhöhte Transparenz sowie eine "angemessene Mitwirkung" der Aktionäre, wie die Verbandsspitze am Montag an einer Medienkonferenz in Zürich mitteilte. Demnach solle neu die Generalversammlung über Vergütungen des Verwaltungsrats und gegebenenfalls über diejenigen der Geschäftsleitung entscheiden.
Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer räumte im Redetext ein, es sei auch in der Schweiz bei den Vergütungen zu "einzelnen Exzessen" gekommen. Dies dürfe aber nicht dazu führen, dass ein erfolgreiches Konzept durch zu starre Vorschriften aufs Spiel gesetzt werde.
Für Wachstum und Wohlstand der Schweiz seien die börsenkotierten Konzerne wichtig: Sie beschäftigen direkt und indirekt über 600'000 Personen in der Schweiz und kämen für über 40 Prozent der Unternehmenssteuern auf.
Bührer lehnt insbesondere den Plan ab, dass Unternehmen Boni ab einer bestimmten Höhe als Gewinn versteuern müssen. Denn dadurch würden die arbeitsrechtliche Vertragsfreiheit und verfassungsmässige Grundsätze der Besteuerung verletzt.
Mit Blick auf die Frankenstärke bekräftigte Bührer frühere Aussagen, wonach der Euro in der heutigen Form gefährdet sei. Beruhige sich die Währungssituation nicht, werde die Schwächung der schweizerischen Exporte ein gefährliches Ausmass annehmen.
Vor diesem Hintergrund solle die Erhöhung der Kredite beim Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht weiter blockiert werden. Die Schweiz gehört zu den wenigen Ländern, die ihre Beiträge für das 540 Mrd USD schwere, vorsorgliche Rettungspaket für den Euro noch nicht aufgestockt hat.
mk

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