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Bern (awp/sda) - Der vertragslose Zustand in der Physiotherapie ist zu einem kleinen Teil abgewendet. Der Verband der selbstständigen Physiotherapeuten ASPI und die santésuisse-Tochter tarifsuisse ag haben den Vertrag verlängert. Physioswiss aber, welche die grosse Mehrheit der Physiotherapeuten vertritt, ist nicht dabei.
Die ASPI-Therapeuten können demnach weiterhin die Rechnungen direkt den Krankenkassen schicken, wie die tarifsuisse ag am Mittwoch mitteilte. Die Einigung sei nach intensiven Gesprächen erzielt worden.
Im ASPI sind 350 Therapeuten vertreten, praktisch alle aus der Romandie. Physioswiss hingegen zählt 8000 Mitglieder, davon 5500 Selbstständige. Der Branchenverband hat eine Verlängerung des bisherigen Vertrags mit tarifsuisse, die 70% der Krankenversicherer vertritt, abgelehnt.
Physioswiss verlangt eine Erhöhung des Taxpunktwerts um 20%. Der Wert sei seit 13 Jahren nicht mehr angepasst worden. Seither müssten die Physiotherapeuten jedes Jahr einen Reallohnverlust in Kauf nehmen. Eine Erhöhung um 20 Prozent würde die Prämienzahler 110 Mio CHF pro Jahr kosten, sagt dagegen tarifsuisse.
Wegen des vertragslosen Zustandes rechnen die im Verband physioswiss organisierten Therapeuten ab dem 1. Juli 2011 nicht mehr mit den Kassen direkt ab, sondern schicken die Rechnungen den Patienten nach Hause. Die Kassen können jedoch die Vergütung von einseitig veranlassten Tariferhöhungen ablehnen und sich auf die bisherigen Tarife abstellen.
rt

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