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Bern (awp/sda) - Erstmals bieten in diesem Jahr die Betriebe in der Schweiz mehr Lehrstellen an, als es junge Leute gibt, die sich für eine Lehrstelle interessieren. Trotz dem Überangebot an Lehrstellen haben schlecht ausgebildete Schüler Mühe, den Einstieg zu finden.
Das Lehrstellenbarometer des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) weist 81'000 Lehrstellen aus, die Unternehmen in der Schweiz für 2011 ausgeschrieben haben. Das sind 5000 mehr als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen, blieb aber gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 77'000.
Erstmals seit es das Lehrstellenbarometer gibt, interessieren sich damit weniger Leute für Lehrstellen, als es Lehrstellen gibt, wie das BBT am Montag mitteilte.
Im April waren noch rund 20'000 Lehrstellen offen. "Die Entwicklung gibt Anlass zur Sorge", sagte BBT-Direktorin Ursula Renold am Montag vor den Medien in Bern. Immer mehr Betriebe hätten Mühe, gut ausgebildete junge Leute zu finden für ihre Ausbildungsplätze. So ist das Angebot an Lehrstellen vor allem in anspruchsvollen technischen Berufen deutlich höher als die Nachfrage.
Dass die Zahl der Lehrstellensuchenden mit der Zahl der Lehrstellen nicht mithalte, sei auch auf die Demografie zurückzuführen, sagte Renold. Die Zahl der Schulabgänger nimmt stetig ab. Am Lehrstellenmarkt bricht damit mehr und mehr der Kampf um die Talente aus.
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