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Bern (awp) - Der Schweizer Aussenhandel bleibt im Januar 2011 auf Expansionskurs. Die Exporte stiegen im Vorjahresvergleich um 5,0% (real +15,5%) auf 15,2 Mrd CHF. Die Importe legten um 9,4% (real +9,8%) auf 13,3 Mrd CHF zu. Allerdings zählte der diesjährige Januar einen Arbeitstag mehr. Kalendertagsbereinigt stagnierten die Ausfuhren (real +9,3%), die Einfuhren stiegen noch um 3,6% (real: +4,0%).
Damit setze sich die in den letzten Monaten 2010 erkennbare Wachstumsverflachtung im Januar 2011 - auch saisonbereinigt - fort. Auch importseitig habe sich das Wachstum mit Blick auf die Vormonate verlangsamt, wie den Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) vom Dienstag zu entnehmen ist.
Da die Importe stärker stiegen als die Exporte, reduzierte sich der Überschuss in der Handelsbilanz gegenüber dem Vorjahresmonat um 18%. Trotzdem betrug der Aktivsaldo noch 2,0 Mrd CHF, heisst es weiter.
Sieben der zehn wichtigsten Branchen verzeichnetetn auch im Januar 2011 ein Plus, wobei sich die Metallindustrie (+17,3%), die Maschinen- und Elektroindustrie (+17,0%) und die Uhrenindustrie (+16,9%) von den übrigen Industrien abhob. Derweil rutschte die umsatzstärkste Exportindustrie, die Chemische Industrie, ins Minus (-5,0%). Schlusslicht ist die Bekleidungsindustrie (-16,8%).
Abgesehen von Afrika und Ozeanien stiegen die Exporte nach allen Kontinenten. Der Export nach Asien legte um 10% zu, nach Latein- und Nordamerika um je 7%. Die Nachfrage aus der EU stieg um 4%.
Bei den einzelnen Ländern expandierten die Lieferungen in die Vereinigten Arabischen Emirate am deutlichsten (+80%), gefolgt von China (40%). Nennenswert sei auch der Anstieg nach Italien und die USA (je +7%). Demgegenüber sanken die Exporte nach Japan um 6%.
Die Importe aller Verwendungsgruppen wiesen ein Plus auf - am höchsten war dies bei den Halbfabrikaten und Zwischenprodukten. Halb so hoch wie die Gesamtimporte nahmen die Einfuhren von Energieträgern zu. Hier habe sich aber eine hohe Preissteigerung gezeigt; real reduzierten sie sich (- 3,3 %).
Im Bereich Rohstoffe und Halbfabrikate schwollen die Importe von Uhrenteilen gleich um 60% an. Die Zufuhren von Metallen sowie Halbfabrikaten für die Ernährungswirtschaft wuchsen um einen Viertel, während jene von elektrischen und elektronischen Artikeln um 20% stiegen. Derweil nahm die Nachfrage in der grössten Gruppe, der Chemikalien, nur minimal zu.
Breit abgestützt war der Anstieg bei den Investitionsgütern. Hervorzuheben seien dabei die deutlich gestiegenen Importe von Strassenfahrzeugen, Krafterzeugungsmaschinen sowie Fabrikationsmaschinen.
dm/ra

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