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Zürich (awp) - Die Schweizer Finanzchefs sind laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte mit Optimismus in das laufende Geschäftsjahr 2011 gegangen. Trotz der Sorgen um den starken Franken und um die Entwicklungen im Euroraum erwartet die grosse Mehrheit der 57 CFO, die an der Umfrage teilgenommen hat, steigende Umsätze für das eigene Unternehmen. Zudem planen viele Finanzchefs eine Erhöhung des Personalbestands.
Ein Umsatzwachstum werde von 82% der befragten CFO erwartet, heisst es in der am Montag veröffentlichten Umfrage. Auch bezüglich der generellen Wirtschaftsaussichten zeigten sich die Finanzchefs zuversichtlich: So erwarteten 76% eine generell positive Entwicklung der Konjunktur. Die 57 CFO, die im November und Dezember 2010 an der quartalsweise stattfindenden Umfrage teilnahmen, stammen laut Deloitte aus den verschiedensten Branchen. 30% von ihnen repräsentieren börsenkotierte Unternehmen.
Deutlich zurückhaltender waren die Finanzchefs aber bezüglich der Gewinnentwicklung. Im Nettosaldo wurde nur gerade von 8% der Teilnehmenden ein Anstieg der operativen Margen erwartet. "Das ist für eine Aufschwungphase normal", kommentierte der Leiter Research bei Deloitte, Michael Grampp, bei der Präsentation. Dafür gingen die Befragten für 2011 von einem Anstieg der Investitionen (erwartet von 57%) sowie von der Einstellung neuer Mitarbeitender (erwartet von 54%) aus.
Die Hauptsorgen der Finanzchefs ortet die Umfrage bei makroökonomischen Problemen wie der Stärke des Schweizer Frankens und der unsicheren Entwicklung in Europa. Als grösste "interne" Sorge wurde von den Befragten die schwierige Personalrekrutierung genannt. Dagegen tauchten Themen wie Kostenkontrolle, Fremdfinanzierung oder Sicherung der Liquidität, die noch vor Jahresfrist die Traktandenlisten dominiert hatten, nicht mehr unter den grossen Sorgen der CFO auf.
Zu den klaren Chancen für 2011 zählten die Finanzchefs das erwartete Wirtschaftswachstum, die starke Nachfrage in Deutschland aber auch mögliche Firmenübernahmen. Immerhin 44% der CFO erwarten in den nächsten drei Jahren eine steigende Unternehmensverschuldung. "Das zeigt, dass sich die Unternehmen als gesund einschätzen", kommentierte Grampp.
Eine Einstellung neuer Mitarbeitender an ihren Schweizer Standorten haben laut der Umfrage 40% der Unternehmen vorgesehen, während nur gerade 6% ihre Mitarbeiterzahl reduzieren wollen. Auch die Einstellung ausländischer Mitarbeitender dürfte weitergehen: 19% der CFO erwarteten eine zunehmende Rekrutierung aus dem Ausland. Bezüglich der Lohnentwicklung erwartet die grosse Mehrheit der Befragten (83%) nur einen "geringen Anstieg".
tp/ra

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