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Zürich (awp/sda) - Der grösste Teil der Schweizer Versicherungen hat genug Kapital. Die allermeisten Gesellschaften erfüllen das am 1. Januar voll in Kraft getretene Regelwerk für die Branche, den Swiss Solvency Test (SST).
Mit dem SST verlangt die Aufsicht von den Versicherern dickere Kapitalpolster als bisher. Aufgrund der Daten von Anfang 2010 erfüllen von 133 Gesellschaften nur 9 den Test nicht. Inzwischen sollte sich die Situation noch etwas verbessert haben, wie René Schnieper, Leiter Versicherungen bei der Finma, am Dienstag im Gespräch mit den Medien in Zürich sagte.
Die Finma geht aber nicht davon aus, dass Versicherer wegen dem SST Kapitalerhöhungen vornehmen müssen. Zu zusätzlicher Fremdfinanzierung durch Anleihen, Rückversicherungslösungen oder konzerninternen Garantien wird es laut Finma hingegen kommen.
"Es obliegt den Versicherern, wie sie ihr Risikomodell anpassen", sagte Schnieper. Um das notwendige Kapital anzuhäufen, seien auch Prämienerhöhungen oder Leistungskürzungen beispielsweise bei den Überschüssen durch die Versicherer möglich.
Die Finma beschäftigt nach wie vor die Kritik einiger Schweizer Versicherer wegen möglichen Wettbewerbsnachteile durch Solvency-II. Das ähnlich wie der SST verfasste Regelwerk der EU wird vermutlich ab Anfang 2013 gelten. Vertreter der Schweizer Assekuranz befürchten, dass Solvency-II weniger streng ausfällt als der SST.
Wenn mehr Details über Solvency-II bekannt seien, werde die Finma den SST noch einmal analysieren, sagte Finma-Direktor Patrick Raaflaub: "Unnötige Unterschiede würden dann beseitigt."
mk

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