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CH/Flughafen Zürich setzt auf Pistenverlängerung

Dieser Inhalt wurde am 05. November 2009 - 19:20 publiziert

Zürich (awp/sda) - Die Überschreitung des Grenzwertes beim ZFI kommt für die Flughafen Zürich AG nicht überraschend. Als Gegenrezept propagiert der Flughafen die im laufenden SIL-Verfahren diskutierte Variante mit Pistenverlängerung.
Die weitere Zunahme des ZFI sei angesichts der vor einem Jahr publizierten Zahlen absehbar gewesen, sagte Flughafen Zürich-Mediensprecherin Sonja Zöchling am Donnerstag auf Anfrage der SDA. Sie betont, dass die Bevölkerungszunahme der letzten Jahre in der Umgebung des Flughafens wesentlich verantwortlich sei für das ZFI-Wachstum.
Längerfristig verspricht sich der Flughafen laut Zöchling eine Reduktion der Anzahl Lärmbetroffener durch das im SIL-Prozess (Sachplan Infrastruktur Luftfahrt) ins Spiel gebrachte Betriebskonzept mit Pistenverlängerung (J optimiert). Entsprechende Berechnungen hatte der Bund im August bei der Präsentation der drei noch weiter verfolgten Varianten vorgelegt.
Lärmdämpfend werde sich aber auch die weitere Erneuerung der Flugzeugflotte der Fluggesellschaft Swiss auswirken, sagte Zöchling.
In die Anschaffung leiserer Flugzeuge werde Swiss in den nächsten Jahren Milliarden investieren, sagte Swiss-Sprecher Franco Gullotti gegenüber der SDA. Deshalb sei man dezidiert gegen eine allfällige Erhöhung der lärmabhängigen Flughafengebühren.
Swiss begrüsse es, dass nun raumplanerische Massnahmen als Lösungen auf den Tisch kommen, sagte Gullotti weiter.
cf

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