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CH/Geldwäscherei: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen kasachischen Milliardär

Dieser Inhalt wurde am 31. Januar 2011 - 06:36 publiziert

Bern (awp/sda) - Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den Schwiegersohn des kasachischen Staatschefs wegen des Verdachts auf Geldwäscherei. Die Behörde bestätigte einen entsprechenden Bericht der "NZZ am Sonntag".
Weitere Angaben wollte die Bundesanwaltschaft aus Rücksicht auf das laufende Verfahren nicht machen.
Beim Verdächtigen handelt es sich um Timur Kulibajew, der mit der Tochter des autoritär regierenden Staatschefs Nursultan Nasarbajew liiert ist. Eine kasachische Bürgergruppe hatte im November des letzten Jahres über einen Genfer Anwalt eine Strafanzeige gegen Kulibajew eingereicht.
Kulibajew wird verdächtigt, in seiner Zeit an der Spitze von staatlichen Energieunternehmen zwischen 2000 und 2005 Korruptionsgelder kassiert und über Schweizer Bankkonten in Zürich, Genf und Lugano gewaschen zu haben. Es soll sich um eine Summe von 600 Mio USD handeln. Das Wirtschaftsmagazin Forbes schätzte das Vermögen Kulibajews 2007 auf 2,1 Mrd USD.
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