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Faido (awp/sda) - Am kommenden Mittwoch um 12.00 Uhr fällt in der Weströhre des Gotthardbasistunnels der letzte Meter Fels, der die beiden Eingangsportale in Erstfeld und Bodio noch voneinander trennt. Das 57-Kilometer lange Jahrhundertbauwerk wird damit komplett ausgebrochen sein.
Am Freitag lagen noch rund 50 Meter Gestein vor der Tunnelbohrmaschine, wie der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Alptransit Gotthard AG, Renzo Simoni, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.
Der Durchschlag am Mittwoch werde auf etwa derselben Höhe erfolgen wie der erste Durchbruch in der Oströhre am vergangenen 15. Oktober.
Damit ist nach Ansicht von Simoni ein weiterer Meilenstein bei der Entstehung der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) erreicht. Der Vortrieb im Gotthard ist abgeschlossen. Die Tunnelbohrmaschine kann anschliessend - wie schon ihre "Kollegin" in der Oströhre - demontiert werden.
Eine Feier in der Dimension des ersten Durchschlags sei dennoch nicht vorgesehen, betonte Renzo Simoni. Das Fest unter Tage, zu dem die Gäste sowohl von Faido als auch Sedrun in die Stollen einfahren werden, richte sich vor allem an die Mineure. Für die Vortriebsmannschaften ende schliesslich mit dem zweiten Durchschlag auch die "Ära Gotthard".
Eingeladen sind rund 350 Personen. Neben den Arbeitern und Kadermitgliedern von Bauherrschaft und Konsortium werden auch die Baudepartements-Direktoren der drei angrenzenden Kantone Tessin, Uri und Graubünden erwartet.
Die Tunnelbohrmaschine in der Weströhre hatte im Frühjahr 2003 in Bodio ihre Arbeit aufgenommen. Eineinhalb Monate zuvor war die Fräse in der Oströhre gestartet.
Die ersten Züge werden voraussichtlich im Jahr 2016 durch den Gotthardbasistunnel fahren. "Wir planen die Übergabe an die SBB für den Monat Mai", so der Vorsitzende der Alptransit Gotthard AG. "Der Fahrplanwechsel im Dezember 2016 könnte den offiziellen Start bedeuten."
Für die Realisierung der Neat am Gottard, einschliesslich des Ceneri-Tunnels, hat das Bundesparlament im Jahr 1998 13,157 Mrd CHF bewilligt. Dieser Kostenrahmen reicht laut Simoni nach heutigem Stand aus.
rt

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