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Bern (awp/sda) - Das Hitzegewitter vom Samstagabend hat in der Landwirtschaft und an Gebäuden Schäden einige Millionen Franken Schaden angerichtet. Dennoch: Im Vergleich zum Hagelzug, der vor rund einem Jahr über die Schweiz zog, verlief das Gewitter relativ glimpflich.
Die Schweizer Hagelversicherung rechnet mit rund 600 Meldungen, wie Sprecherin Yvonne Torriani am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Der Gesamtschaden dürfte rund 2 Mio CHF betragen. Im Vergleich zum Hagelzug vom 23. Juli 2009 handle es sich aber um ein durchschnittliches Wetterereignis im Hochsommer - damals betrug der Schaden über 35 Mio CHF.
Die Hagelversicherung versichert Landwirte und Gärtnereien gegen Schäden an Landwirtschaftskulturen. Das Gewitter, das am Samstag vom Berner Oberland über Luzern nach Zürich zog, habe lokal Äcker, Weiden und Gärtnereien in Mitleidenschaft gezogen. In Zürich seien zudem auch Sturmschäden gemeldet worden.
Bei den Gebäudeversicherungen in den betroffenen Kantonen liefen die Drähte ebenfalls heiss. In Zürich dürften bis Ende Woche rund 1000 Schadensmeldungen mit einer Summe von rund 2 Mio CHF eingehen, wie Walter Herzig von der Zürcher Gebäudeversicherung auf Anfrage sagte. Auch aus Herzigs Sicht ist das eine Grösse, mit der die Versicherung jährlich rechnen müsse.
Die Luzerner Gebäudeversicherung (GVL) rechnet mit 400 bis 500 Schadenmeldungen und einem Schadenvolumen von 1,5 bis 2 Mio CHF. Auch für die GVL halten sich die Schäden in Grenzen: Der Hagelzug vor rund einem Jahr hinterliess Gebäudeschäden von rund 30 Mio CHF.
Mit Schäden von einigen hundertausend Franken rechnet die Zuger Gebäudeversicherung nach Angaben ihres Geschäftsführers Max Übelhart. Schäden angerichtet hätten vor allem Bäume, die auf Häuser stürzten. Zudem habe der Wind viele Dächer kaputt gemacht.
rt

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