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Zürich (awp) - Die Hypothekarzinsen in der Schweiz sind im ersten Quartal 2011 spürbar gestiegen. Vor allem längerfristige Festhypotheken waren im Durchschnitt teurer als noch im Vorquartal.
Festhypotheken mit einer Laufzeit von 5 Jahren kosteten im ersten Quartal 2011 2,4%, dies sind durchschnittlich rund 0,3 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Bei den 10-jährigen Festhypotheken stiegen die Richtzinsen im glreichen Rahmen, und zwar von 2,9% auf 3,2% an, teilte der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch am Dienstag mit.
Etwas weniger stark stiegen einjährige Festhypotheken. Diese haben sich laut Hypotheken-Barometer nur gerade um 0,1 Prozentpunkte auf 1,6% verteuert. Bei variablen Hypotheken blieb der Zins wie im Vorquartal auf 2,7%. Die Zinskurve habe aufgrund der höheren Zinsen leicht nach oben verschoben.
Weiterhin beliebteste Finanzierungsform für Wohneigentum war die Festhypothek. So interessierten sich im ersten Quartal 2011 80% der Wohneigentümer für eine Festhypothek, im vierten Quartal 2010 waren es noch 84% gewesen. Die Nachfrage nach variablen Hypotheken war mit 2% äusserst gering. Liborhypotheken wurden von 7% der Wohneigentümer nachgefragt und Spezialhypotheken bevorzugten 11%.
Bei den Festhypotheken waren auch im Berichtsquartal die langfristigen Laufzeiten am beliebtesten. Allerdings machte sich der Zinsanstieg bei der Nachfrage bemerkbar: Nur noch 63% der Wohneigentümer interessierten sich für Laufzeiten zwischen 7 und 10 Jahren, dies ist ein Minus von 7 Prozentpunkten im Vergleich zum vierten Quartal. Auf Kosten der langfristigen Festhypotheken haben die kurzfristigen (1 bis 3 Jahre) bei der Nachfrage auf 7 von 4% und die mittleren Laufzeiten (4 bis 6 Jahre) auf 30 von 26% zugelegt.
Beliebtestes Finanzierungsmodell blieb aber auch im ersten Quartal die Festhypothek mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Allerdings büsste sie etwas an Attraktivität ein: Die Nachfrage ging auf 55 von 59% zurück. Die Abnahme erkläre sich wohl daraus, dass bei 10-Jährigen Festhypotheken nun bereits häufig die 3%-Schwelle überschritten werde. "Das ist eine psychologische Hürde, die wohl viele Wohneigentümer abschreckt", wird Martin Scherrer, Bankenexperte von comparis.ch, in der Mitteilung zitiert.
Nachdem im vierten Quartal eine Rekorddauer von 8,2 Jahren erreicht wurde, sank sie im ersten Quartal 2011 auf 7,8 Jahre. "Dies ist im langjährigen Vergleich aber immer noch eine sehr lange Dauer", so Scherrer. Seit Beginn der Messungen von comparis.ch sei dies der dritthöchste verzeichnete Wert.
dl/uh

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