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Bern/Genf (awp/sda) - Krankenversicherer mit einer Bewilligung für die Grundversicherung sollen keine Zusatzversicherungen mehr anbieten dürfen. Dies verlangt eine Volksinitiative. Ein Genfer Komitee will damit vermuteten Quersubventionierungen ein Ende setzen.
Die Initianten des Volksbegehrens mit dem Titel "Für Transparenz in der Krankenversicherung" haben bis zum 28. März 2012 Zeit, die nötigen 100'000 Unterschriften zu sammeln. Die Frist wurde am Dienstag im Bundesblatt veröffentlicht.
Die Bundesverfassung soll nach dem Willen der Initianten mit folgendem Satz ergänzt werden: "Versicherer mit einer Bewilligung zur Durchführung der sozialen Krankenversicherung dürfen keine Krankenzusatzversicherung betreiben." Hinter der Initiative steht ein Genfer Komitee, das am Freitag in einer Woche über sein Anliegen informieren will.
Das Komitee werde von allen kantonalen Medizinerverbänden unterstützt, sagte Betrand Buchs, Vizepräsident des Genfer Ärztevereins, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. "Wir wollen endlich wissen, wie viel die Grundversicherung wirklich kostet." Das ist heute nach Buchs' Ansicht nicht möglich.
Er bezeichnete die Rechnungen der Krankenkassen als undurchsichtig. Zudem vermutet er Quersubventionierungen zwischen der Grund- und Zusatzversicherung. Diese Vermischung müsse gestoppt werden, verlangen die Initianten. Versicherer müssten sich entscheiden, ob sie Grund- oder Zusatzversicherungen anbieten wollten.

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