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CH/KMU: Gutes Exportgeschäft - starker Franken schmälert Margen

Zürich (awp/sda) - Trotz der starken Schweizer Währung sehen die Aussichten für die im Export tätigen KMU gut aus. In den nächsten Monaten dürften die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sogar mehr ins Ausland verkaufen als zuletzt, wie zwei Umfragen ergaben.
Der Exportbarometer der Credit Suisse (CS) notiert auf einem letztmals im Jahr 2000 erreichten Stand. Die Nachfrage aus dem Ausland dürfte somit in den nächsten Monaten stark bleiben. Ein ähnlich positives Bild zeigt die Umfrage der Aussenwirtschaftsförderin OSEC: Die über 200 befragten KMU schätzen die aktuelle Situation im Export sowie die jüngste Entwicklung ähnlich gut ein wie in der Umfrage vom letzten Quartal:
Auf der Umfragenskala werden 69,7 Punkten erreicht (Vorquartal: 70,6), wobei ein Wert über 50 Punkten steigende Exporte signalisiert. 51% der KMU rechnen damit, dass sie im zweiten Quartal 2011 mehr ins Ausland verkaufen können. 44% erwarten eine stabile Lage im Exportgeschäft. Nur 5% gehen von einem Rückgang aus.
Laut OSEC profitieren alle Branchen; besonders optimistisch sind der Maschinenbau sowie Elektrotechnik- und Dienstleistungsunternehmen. Die CS macht für Produkte der Metall-, Pharma- und Elektrotechnikindustrie eine starke ausländische Nachfrage aus, wie es in der Mitteilung von CS und OSEC vom Donnerstag heisst.
Kalt lässt die Frankenstärke die Exporteure allerdings nicht: 55% der befragten Firmen gaben an, dass sie wegen der starken Währung weniger exportieren beziehungsweise ihre Ausfuhren weniger stark steigern könnten. Besonders deutlich macht sich dieser Effekt in der Präzisions- und Metallindustrie bemerkbar. Bei 75% der Umfrageteilnehmer schlägt sich der starke Franken zudem auf die Margen nieder.
Für die KMU sind Europa und Asien wieder leicht wichtiger geworden. 89% der Unternehmen wollen in den nächsten sechs Monaten in den europäischen Markt exportieren (Vorquartal: 77%). Nach Asien/Pazifik werden 54% der KMU ihre Waren verkaufen (zuvor 46%).
In Nordamerika werden 35% der Firmen tätig sein. Die Regionen Naher Osten/Afrika und Südamerika nennen 32 beziehungsweise 23% der Firmen als Markt für ihre Produkte.
uh

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