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Bern (awp/sda) - Mit der "Konsumentenagenda 2010" geben sich die Konsumentenorganisationen der drei Sprachregionen erstmals ein gemeinsames Programm. Und dieses ist prall gefüllt: Zehn Schwerpunktthemen aus Politik, Wirtschaft und dem Alltag wollen sie zusammen angehen.
Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), die Fédération Romande des Consommateurs (FRC) und die Associazione consumatrici et consumatori della Svizzera italiana (acsi) sind überzeugt, dass das gemeinsame Programm ihre "bereits gut entwickelte Zusammenarbeit" noch stärken werde.
"Mit mehr Schlagkraft" könnten sie die Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten "mit mehr Schlagkraft" vertreten, erklärten sie am Donnerstag vor den Medien in Bern. Trotz der engeren Zusammenarbeit werden die Organisationen weiterhin eigenständig arbeiten und sich für die Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten in ihrer Sprachregion einsetzen.
Die zehn Schwerpunkte auf der "Konsumentenagenda 2010" betreffen Themen aus der Politik und der Wirtschaft, aber auch aus dem Alltag. Auch im laufenden Jahr wollen sich die Organisationen demnach für tiefere Kosten und mehr Transparenz im Gesundheitswesen einsetzen.
Sie wollen den Druck auf die Medikamentenpreise aufrecht erhalten und verlangen zudem, dass Krankenversicherungen nicht mehr Grund- und Zusatzversicherungen anbieten dürfen.
Ein Dorn im Auge sind den Konsumentenschützern hierbei insbesondere die Quersubventionierung der Billigkassen sowie die von den Zusatzversicherungen bezahlten Provisionen für Makler, die gesunde, junge Personen abwerben, wie SKS-Geschäftsführerin Sara Stalder ausführte.
Genau beobachten wollen SKS, FRC und acsi auch den Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt. Insbesondere bei einer eventuellen Fusion der Mobilfunkanbieter Orange und Sunrise sollen die Synergiegewinne an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden.
Bei den Themen aus dem Alltag steht das Hahnenwasser ganz oben auf der Agenda. Die Konsumentenschützer wollen erreichen, dass mehr Wasser aus dem Hahnen konsumiert und in Restaurants kostenlos angeboten wird.
Wasser in Flaschen sei weder aus Gründen der Ernährung noch der Hygiene oder der Wirtschaftlichkeit sinnvoll, schreiben sie. Ausserdem sei Hahnenwasser 250 bis 500 Mal günstiger und bis 1000 Mal ökologischer.
Eine Informationskampagne soll die Bevölkerung motivieren, mehr Hahnenwasser zu trinken und in den Restaurants vermehrt danach zu fragen. Weiter fordern die Konsumentenschützer, dass Gastronomen in allen Kantonen per Gesetz dazu verpflichtet werden, ihren speisenden Gästen eine kostenlose Karaffe Hahnenwasser zur Verfügung zu stellen. Bereits Realität ist dies etwa im Tessin.
uh

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