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Bern (awp/sda) - Ein von den Kantonen Bern und Wallis lanciertes Komitee hat am Dienstag seine Forderung nach einem Ausbau der Lötschberg-Bahnachse bekräftigt. Ziel sei der 30-Minutentakt für Intercity-Züge ins Wallis sowie mehr Kapazitäten für den Güterverkehr.
Zentrale Forderung des am Dienstag in Bern offiziell gegründeten Vereins ist, dass die Nord-Süd-Achse beim Projekt Bahn 2030 ein grösseres Gewicht bekommt als Bund und SBB ihr geben möchten. Diese bezeichneten im vergangenen Jahr die West-Ost-Achse als prioritär.
Der Ausbau der Nord-Süd-Achse durch den Lötschberg sei nötig, weil der neue, 2007 in Betrieb genommene Basistunnel schon an seine Kapazitätsgrenzen gekommen sei, betonten Vertreter des Komitees am Dienstag vor den Medien in Bern.
Der Basistunnel müsse durchgehend auf zwei Spuren ausgebaut werden, denn nur so könne die Zunahme des Güterverkehrs aufgefangen und der Halbstundentakt ins Wallis für Personenzüge realisiert werden.
Derzeit ist - aus Kostengründen - nur eine der beiden Tunnelröhren zwischen Frutigen BE und Raron VS mit einem durchgehenden Gleis ausgerüstet.
Ebenfalls ausgebaut werden müssten die Zufahrtsstrecke im Berner Aaretal sowie der Bahnhof Bern, ist das Komitee der Ansicht. Im Jura brauche es einen neuen Juradurchstich - den Wisenbergtunnel. Um diese Ziele zu erreichen, will der Verein Lobbyarbeit betreiben und informieren.
Das Komitee versteht sich nicht als Konkurrenz zum Gotthard: Es brauche beide Achsen, hiess es am Dienstag.
Der Gründung des Vereins wohnten am Dienstag im Berner Rathaus über hundert Personen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei. Die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer und ihr Walliser Amtskollege Jacques Melly präsidieren das Komitee.
Laut Egger sind 300 Einzelpersonen, Behörden, Organisationen und Parteien Mitglieder. Dies vorab aus den Kantonen Bern und Wallis. Doch auch die Kantone Solothurn, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Aargau und Neuenburg machen beim Komitee mit.
mk

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