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CH/Moderate Preisaufschläge bei Ski-Tageskarten - Reaktion auf Wirtschaftskrise

Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 2009 - 16:50 publiziert

Bern/Chur (awp/sda) - Eine Nullrunde bei den Preisen für Skitageskarten wird es entgegen den Prognosen des Verbandes Seilbahnen Schweiz doch nicht geben. Die Aufschläge fallen mit 1% aber sehr moderat aus. Die Bergbahnen reagieren damit auf die schwierige Wirtschaftslage.
Mitte Oktober hatte Peter Vollmer, Direktor des Seilbahnverbandes, für die Tageskartenpreise eine Nullrunde prognostiziert. Wie jetzt vorliegende Zahlen zeigen, müssen die Schneesportlerinnen und Schneesportler im kommenden Winter doch etwas tiefer in die Tasche greifen. Mit durchschnittlich einem Prozent ist die Erhöhung aber nur halb so gross wie vor einem Jahr.
Mit der Zurückhaltung in der Preispolitik reagierten die Bergbahnen auf die Wirtschaftskrise, sagte Silvio Schmid, Präsident des Bündner Bergbahnenverbands, am Mittwoch zur Nachrichtenagentur SDA. Den Gästen sitze das Geld nicht mehr so locker im Portemonnaie.
MAXIMAL 2 CHF TEURER
In der Tat erhöhen im Bündnerland nur grosse Skigebiete ihre Preise. In Flims Laax Falera wird die Tageskarte einen Franken teurer, in Samnaun-Ischgl 1,50 CHF und in Arosa, Lenzerheide und im Oberengadin 2 CHF.
Im Wallis gibt es höhere Preise bei Bergbahnen jeder Grösse. Zwei Franken mehr kostet der Skitag aber nur in Zermatt und Grächen. Saas Fee, Quatres Vallées und einige mittlere und kleine Gebiete verlangen einen Franken mehr.
In der Westschweiz schlagen Gstaad und Les Diablerets um einen Franken auf. Sozusagen keine Preiserhöhungen gibt es in der Zentralschweiz und im Berner Oberland. Am teuersten ist ein Schneesporttag in Zermatt: Die Tageskarte kostet dort 73 CHF. Auch im Oberengadin muss man mehr als 70 CHF hinlegen.
260 MIO CHF INVESTIERT
Preisaufschläge von zwei Franken gebe es in der Regel bei Unternehmen, die grosse Investitionen getätigt hätten, sagte Roger Baumann, stellvertretender Pressesprecher des Seilbahnverbandes.
Insgesamt investierte die Branche auf die kommende Saison hin 257 Mio CHF, 2,8% weniger als im Vorjahr. 48% der Investitionen wurden in Graubünden getätigt, 24% im Berner Oberland und 11% im Wallis.
rt

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