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(ergänzt mit Details aus Debatte)
Bern (awp/sda) - 18 Tage vor der kantonalen Mühleberg-Abstimmung haben sich Befürworter und Gegner der Atomkraft im Berner Grossen Rat nochmals einen verbalen Schlagabtausch geliefert. Im Zentrum stand die Rolle der Berner Regierung und des Stromkonzerns BKW im Abstimmungskampf.
Zu entscheiden gab es am Mittwoch nichts. Beide Lager nutzten aber das Mittel der Interpellation, um im Lauf der knapp zweistündigen Debatte die eigene Position zu bekräftigen.
Die bürgerliche Ratsmehrheit attackierte dabei die rotgrüne Regierung: Ihr offensiver Einsatz für ein Nein am 13. Februar sei unstatthaft, nachdem sich der Grosse Rat klar für ein neues AKW Mühleberg ausgesprochen habe.
Die SVP warf der SP-Energiedirektorin Barbara Egger vor, sie missachte den Auftrag des Parlaments und nutze jede Gelegenheit, den Kanton Bern ins Strom-Abseits zu manövrieren. Die SP entgegnete, die Regierung sei gegenüber dem Volk verpflichtet, zu ihrer Meinung zu stehen.
Die Linke nahm ihrerseits die Rolle der BKW ins Visier: Die Mühleberg-Betreiberin mische sich mit unzulässiger Propaganda in den Abstimmungskampf ein. Dabei unterschlage sie wesentliche Informationen wie etwa eine transparente Kostenrechnung.
Die BKW verbreite eine "Vielzahl von Halbwahrheiten", befand der Sprecher der Grünen. Sie stelle die Atomkraft als sichere Energieform dar und wisse dabei nicht einmal, woher das eigene Uran genau stamme, kritisierten die Grünliberalen.
Die BDP konterte die Kritik am Stromkonzern: Die BKW informiere transparent. Offene Fragen gebe es hingegen zur Finanzierung der Gegenkampagne. So sei es stossend, dass sich der baselstädtische Energiefonds in den Abstimmungskampf einmische und die AKW-Gegner unterstütze.
uh

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