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CH/PMI März bei 59,3 (VM 63,5) Punkten (AWP-Prognosen: 61,0 - 62,0)

Zürich (awp) - Der Schweizer Einkaufsmanager Index (PMI) ist im März 2011 um 4,2 Punkte auf den Stand von 59,3 gesunken. Damit habe der Index seinen im Vormonat getätigten Sprung nach oben wieder mehr als wettgemacht. Der PMI befinde sich wieder knapp unter der Marke von 60 Punkten, entlang derer er sich zwischen August 2010 und Januar 2011 bewegt habe, heisst es in einer Mitteilung der Credit Suisse vom Freitag. Die Grossbank gibt den Einkaufsmanager-Index PMI in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Verband für Materialwirtschaft und Einkauf (SVME) heraus.
Der aktuelle PMI-Wert liege einerseits weiterhin deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern, andererseits aber auch klar unter den Höchstständen von Anfang 2010. Der Index stehe somit weiterhin im Einklang mit einer soliden wirtschaftlichen Entwicklung, so die Credit Suisse weiter.
Von AWP befragte Ökonomen hatten zuvor einen Wert im Bereich von 61,0 bis 62,0 Punkten erwartet.
Mit Ausnahme der Subkomponente "Lieferfristen" hätten sämtliche Subkomponenten gegenüber dem Vormonat tiefer geschlossen, sich jedoch alle weiterhin in der Wachstumszone befunden. Am stärksten seien diejenigen Subkomponenten gesunken, die jüngst stark angestiegen seien.
So notierte die Produktionskomponente um 5,4 Punkte tiefer bei 59,3 Einheiten, dies nach einem Anstieg um 4,1 Punkte im Februar. Die Subkomponente "Auftragsbestand" gab um 9,4 auf 57,8 Punkte nach und machte den Anstieg um insgesamt 8,7 Punkte in den Vormonaten wett. Auch die Subkomponenten "Beschäftigung" (-5,5 auf 58,2 Punkte) und "Lager Einkauf" (-3,5 auf 52,6 Punkte) hätten ihre Februar-Werte nicht halten können.
Die Lieferfristenkomponente schloss demgegenüber im März um 9,4 Punkte höher bei 68,6 Stellen und habe damit ihren Sinkflug der zweiten Jahreshälfte 2010 in diesem Jahr auffangen können.
ra/rt

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