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Zürich (awp) - Das letzte Quartal war für den Schweizer Markt für Firmen-Transaktionen (M&A) das stärkste seit dem vierten Quartal 2008, sowohl gemessen an der Anzahl Transaktionen als auch am Volumen. Die Zahl hat sich gegenüber dem vierten Quartal 2009 nahezu verdoppelt und das Volumen stieg um über 140%.
Jede fünfte Transaktion im vierten Quartal 2010 fand im Sektor Einzelhandel und Konsumgüter statt, der damit hinsichtlich der Anzahl der Transaktionen am aktivsten war, teilte das Beratungsunternehmen Ernst & Young (E&Y) im Rahmen des "Mergers and Acquisitions Quarterly Switzerland" am Freitag mit. Wie in den vorhergehenden Quartalen entfiel mit 18% bzw. 15% aller Schweizer Transaktionen ein grosser Teil auf die Sektoren Industriegüter und Dienstleistungen sowie Medien, Technologie und Telekommunikation.
Die grösste Transaktion im letzten Quartal und im Kalenderjahr 2010 war die Übernahme von Alcon durch Novartis, bei der die Basler alle noch ausstehenden Alcon-Aktien zu einem Gesamtpreis von 11,8 Mrd USD erwerben wollen. Im November 2010 gab ABB ausserdem die Übernahme der Baldor Electric Company mit Sitz in den USA zum Preis von 4,1 Mrd USD bekannt, die zweitgrösste Inlandstransaktion im Jahr 2010. Vor dieser Transaktion hatte ABB im Mai 2010 für 1,0 Mrd USD bereits Ventyx Inc. erworben.
Grosse Transaktionen machten im Berichtsabschnitt fast unverändert 30% aller hiesigen M&A-Geschäfte aus. Ein deutlicher Rückgang war dagegen im Mittelstandssegment zu verzeichnen, in dem sich der Anteil der Transaktionen mit einem Volumen zwischen 50 Mio und 250 Mio USD im Vergleich zum dritten Quartal 2010 um die Hälfte reduzierte. Dieser Rückgang wurde laut den Angaben jedoch durch einen Zuwachs bei den kleinen Transaktionen ausgeglichen, die im vierten Quartal mehr als die Hälfte aller Schweizer M&A-Transaktionen ausmachten, verglichen mit 38% im dritten Quartal 2010.
Die Berater von E&Y gehen davon aus, dass die Schweizer M&A-Aktivitäten im Kalenderjahr 2011 deutlich stärker sein werden als 2010, da die Unternehmen wieder motiviert seien, neue Transaktionen abzuschliessen. Allerdings dürfte gemäss M&A-Experten aber noch nicht das Niveau von vor der Finanzkrise erreicht werden. Die meisten Branchenexperten hielten es für möglich, dass dieses Niveau bis 2012 oder 2013 wieder erreicht wird, heisst es in der Mitteilung.
uh/rt

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