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Zürich (AWP) - Die Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 zum Vorjahr um 3,1% auf rund 18,7 Mrd CHF angestiegen. Für die Zunahme war vor allem die Entwicklung im Tiefbau (+4,6%) verantwortlich, aber auch der Hochbau konnte mit +1,7% wieder etwas zulegen. Allein im vierten Quartal wurden 4,9 Mrd CHF und damit 4,4% mehr als in der Vorjahresperiode umgesetzt. Dabei konnten sowohl der Hochbau (+2,4%) wie auch der Tiefbau (+6,4%) gegenüber dem Vorjahresquartal zulegen.
Somit hätten die Schweizer Baufirmen die Wirtschaftskrise vergleichsweise schadlos überstanden und die Umsätze sogar noch steigern können, teilte der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Mittwoch mit.
Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Bauhauptgewerbe nahm im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht um 200 auf 78'950 zu. Diese erfreuliche Tatsache werde auch durch die tieferen Arbeitslosenzahlen im Baugewerbe untermauert, die im Dezember 2010 bei 4,8% nach 5,6% im Vorjahr lagen.
Der Blick auf die gemeldeten Bauvorhaben (+2,9%) für das erste Quartal 2011 zeige, dass sich die Baukonjunktur in der ersten Jahreshälfte 2011 insgesamt kaum abkühlen dürfte. Auch in der KOF-Umfrage werde die Geschäftslage im Bauhauptgewerbe im Januar von fast 40% der Unternehmen als gut beurteilt, von der Hälfte als befriedigend und nur von 8% als schlecht.
Gewisse Unsicherheiten bestünden in Bezug auf die Entwicklung der gesamtschweizerischen Konjunktur, von der die Bauwirtschaft stark abhänge. Im sich neu abzeichnenden Konjunkturzyklus sei tendenziell eine Stagnation der Bauaktivität auf hohem Niveau zu erwarten.
dm/uh

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