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Bern (awp/sda) - Die Hersteller wollen die vom Bund zu viel bestellten Schweinegrippe-Impfdosen nicht zurücknehmen. Damit berappt der Bund die vollen 84 Mio CHF für 13 Mio Dosen. Über 10 Mio Dosen davon wurden nicht gebraucht.
"Wir haben vereinbart, dass GlaxoSmithKline der Weltgesundheitsorganisation im Namen der Schweiz Impfungen im Gegenwert von zirka 1,3 Mio Dosen liefert", sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Diese werden hergestellt aus dem Gegenwert von 3 Mio Einheiten Antigen, welche die Schweiz bei GlaxoSmithKline (GSK) bestellt hatte. Weil für eine Impfung das Antigen mit einem Zusatzstoff (Adjuvans) gemischt werden muss, lassen sich mit dem Betrag nur rund 1,3 Mio fertige Impfungen herstellen.
Weitere 5 Mio Einheiten Antigen des GSK-Impfstoffs Pandemrix hat das Pharma-Unternehmen der Schweiz bereits geliefert. Die restlichen 5 Mio Impfungen der Marke Celtura und Focetria von Novartis wurden 2009 ausgeliefert, wie ein Sprecher anfangs Januar mitgeteilt hatte. Diese Impfungen bestehen bereits aus Antigenen und Adjuvans.
Im Januar hatte GSK noch Hoffnung auf eine kulante Lösung mit der Schweiz gemacht: Es bestünden keine grundsätzlichen Differenzen mehr, sagte ein GSK-Sprecher damals.
Der Bundesrat hatte im Dezember beschlossen, dass bis zu 4,5 Impfdosen ins Ausland abgegeben werden sollen. Neben der bereits erwähnten Spende an die WHO erhält der Iran 900'000 Celtura-Dosen, davon 150'000 als Spende.
In den Iran geliefert werden ein Grossteil der Dosen jedoch erst, wenn deren Haltbarkeit verlängert werden kann. Laut Swissmedic-Sprecher Joachim Gross ist dies bisher noch nicht der Fall. Dazu seien entsprechende neue Studien nötig.
mk

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