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Bern (awp/sda) - Die Schweiz kämpft sich überraschend schnell aus der Rezession: Die Ökonomen des Bundes erwarten, dass die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um 1,4% steigt. Im vergangenen Jahr war das Bruttoinlandprodukt (BIP) noch um 1,5% geschrumpft.
Die Experten des Bundes haben ihre Prognose damit deutlich nach oben korrigiert. Bislang waren sie von einem BIP-Wachstums von 0,7% ausgegangen. Zuvor hatte bereits die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Vorhersage nach oben revidiert: Sie erwartet ein Wachstum von 1,5%. Andere Konjunktur-Auguren sagen sogar ein Wachstum von bis zu 2% voraus.
Die konjunkturelle Erholung habe sich seit letztem Herbst gefestigt, heisst es in einer Mitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) vom Dienstag. Der Schwung dürfte im Lauf dieses Jahrs aber weider etwas nachlassen. Die Experten des Bundes führen dies auf nachlassende Impulse aus dem Ausland, aber auch auf eine sich zusehends verlangsamende Inland-Nachfrage zurück.
Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung um 2,0% anziehen. Die Experten haben ihre vorherige Prognose für 2011 vom vergangenen Dezember damit nicht verändert.
Die Arbeitslosenquote dürfte 2010 im Jahresdurchschnitt 4,3% betragen. Bisher hatten die Experten des Bundes einen Anstieg auf bis zu 4,9% befürchtet. Im vergangenen Jahr hatte die Quote im Schnitt bei 3,7% gelegen. Für 2011 geht das SECO von einer Arbeitslosenquote von 4,2% aus. Zuvor waren ebenfalls 4,9% vorhergesagt worden.
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