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Bern (awp/sda) - Das Staatssekretariat Wirtschaft (SECO) hat seine Wachstumsprognose für die Schweiz im laufenden Jahr erhöht. Neu erwarten die Experten 2,1% Zunahme der Wirtschaftsleistung, wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde. Mitte Dezember hatte die Einschätzung bei 1,5% gelegen. Wegen des starken Frankens erwartet das SECO aber weiter eine Schwächung des Exports und damit der Gesamtwirtschaft. 2012 sollte das Wachstum noch 1,9% betragen (Schätzung unverändert).
Die weltwirtschaftlichen Konjunkturperspektiven würden allerdings durch zahlreiche Risiken (zB Verschuldung in vielen Ländern) belastet, die einem stabilen Aufschwung im Wege stehen dürften. Dazu kämen die Unsicherheiten mit der drohenden Atomkatastrophe in Japan. Die für 2012 erwartete aussenwirtschaftlich bedingte Abkühlung in der Schweiz dürfte sich allerding angesichts der aktuell noch robusten Konjunkturdynamik in den kommenden Quartalen relativ sanft vollziehen, so das Urteil der seco-Experten.
Die Teuerungsaussichten haben sich etwas akzentuiert; das seco sagt für das laufende Jahr eine Jahresteuerung von +1,0% voraus, nach bisher prognostizierten +0,7%. Aber bereits 2012 dürfte die Teuerung mit +0,9% (bisher +0,8)% wieder sinken. Gemäss seco werden die gestiegenen Erdölpreise in den kommenden Monaten die Teuerungsraten ansteigen lassen. Der starke Franken werde die Impulse etwas abmildern. Für die Schweiz seien aber keine Anzeichen eines sich aufbauenden Inflationsdrucks zu sehen.
Die Aussichten für den Arbeitsmarkt hätten sich im Zuge der lebhaften Konjunktur weiter verbessert. Die Expertengruppe erwartet im Jahresdurchschnitt Arbeitslosenquoten von 3,2% für 2011 (bisherige Prognose 3,4%) und von 3,3% für 2012 (bisher 3,4%).
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