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(Lead neu formuliert)
Bern (awp/sda) - Ab 1. Juni wird die Set-Top-Box für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) um ein Drittel billiger. Boxen ohne HDTV bleiben gleich teuer, und der Kabelfernseh-Anschluss wird leicht teurer. Darauf haben sich Preisüberwacher Stefan Meierhans und Cablecom geeinigt.
Der Mietpreis für die günstigste, neu HDTV-taugliche Set-Top-Box zum Empfang des digitalen Grundangebots sinkt von heute 6 CHF auf 4 CHF pro Monat. Im Gegenzug steigt der Abonnementspreis für den Kabelanschluss um 70 Rappen pro Monat auf 23,20 CHF. Diese Regelung kam nach mehrmonatigen Verhandlungen zustande.
Wie Preisüberwacher Meierhans am Dienstag mitteilte, erlaubt die Set-Top-Box den Zugriff auf 55 Programme. Neu erlaubt sie auch den Empfang des HD-Angebots der SRG und nach regionaler Verfügbarkeit die "Fernsehen auf Abruf"-Funktionalität der SRG-Programme.
Für bestehende Abonnenten wird das bisherige digitale Grundangebot mit 110 Programmen ohne HDTV weitergeführt. Die Monatsmiete für die dazugehörige Set-Top-Box bleibt unverändert. Erfolgt ein Wechsel zum neuen Angebot vor Ablauf der Vertragsdauer, kann Cablecom für den Umtausch der Set-Top-Box eine einmalige Gebühr von 25 CHF verlangen.
Cablecom hat sich zudem verpflichtet, ab spätestens 1. September 2010 für Fernsehgeräte mit Digital-Empfänger (DVB-C), die den neuen "Common Interface Plus"-Standard (CI+) unterstützen, den Empfang der digitalen Programme ohne Set-Top-Box zuzulassen. Der Erwerb einer entsprechenden Steckkarte, eines CI+ Moduls, erfolgt im Fachhandel.
Für den Empfang des digitalen Grundangebots via CI+ Modul werden von der Cablecom keine Kosten erhoben. Für das CI+ Modul seien Fernseher der neuesten Generation erforderlich, erklärte der Preisüberwacher auf Anfrage. "Ob sich die neue Technologie fächendeckend durchsetzt, wird der Markt entscheiden."
Für die Stiftung für Konsumentenschutz wird entscheidend sein, wie viele Sender ohne Set-Top-Box empfangbar sind. Entscheidend sei auch, wie teuer die Steckkarte im Vergleich zur Box ist und ob die Kabelnetzbetreiber einen einheitlichen Standard für die Freigabe verwenden.
Die Preiserhöhung des Kabelanschlusses um 70 Rappen pro Monat erachtet der Preisüberwacher als moderat. Sie sei angesichts der Investitionen in den Netzausbau und der Angebotsverbesserungen der Cablecom vertretbar.
Die Cablecom hat sich verpflichtet, bis mindestens Ende 2012 auf eine weitere Preiserhöhung zu verzichten sowie mindestens 36 analoge Fernseh- und 35 analoge Radioprogramme anzubieten.
Mittelfristig sei ein vollumfänglicher Umstieg auf digitales Fernsehen zu erwarten, schreibt der Preisüberwacher. Die zunehmende Verbreitung von hochauflösendem digitalem Fernsehen (HDTV) und von interaktiven Fernsehinhalten setze natürlich moderne und leistungsfähige Kabelnetze voraus.
tp

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