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Bern (awp/sda) - Die neue Bundesrätin der SP heisst Simonetta Sommaruga. Die Vereinigte Bundesversammlung wählte die Berner Ständerätin am Mittwochmorgen im vierten Wahlgang. Damit haben die Frauen erstmals in der Geschichte der Schweiz die Mehrheit in der Regierung.
Sommaruga tritt als 113. Mitglied der Landesregierung die Nachfolge von Moritz Leuenberger an. Die 50-Jährige gilt als pragmatische Politikerin, die sich über die Parteigrenzen hinaus verständigen kann und tragfähige Lösungen sucht. Als Konsumentenschützerin geniesst Sommaruga auch in der Bevölkerung viel Sympathie.
Die Vereinigte Bundesversammlung wählte Sommaruga im vierten Wahlgang mit 159 Stimmen; das absolute Mehr lag bei 121 Stimmen. Sommaruga konnte sich im letzten Wahlgang gegen SVP-Nationalrat Jean-François Rime durchsetzen. Die zweite SP-Kandidatin, Jacqueline Fehr, war im dritten Wahlgang ausgeschieden.
SVP-Kandidat Jean-François Rime tritt auch bei der Wahl um die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz an, die nach der Wahl Sommarugas begann..
Sommaruga erklärte, sie nehme die Wahl an. In ihrer Ansprache bedankte sie sich für das Vertrauen, das ihr entgegengebracht werde. Sie wolle ihrerseits dazu beitragen, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik gestärkt werde.
"Die Menschen sollen wissen, dass in unserem Land auch die politischen Gegner einander vertrauen können", sagte die neu gewählte Bundesrätin. Nur so könne das Konkordanzsystem funktionieren.
Sie freue sich, mit dem Parlament in diesem Sinne zusammenzuarbeiten, sagte Sommaruga und bedankte sich bei ihrer Parteikollegin und Mitkonkurrentin Jacqueline Fehr für den fairen Wahlkampf.
Gegen hundert Anhänger der SP feierten auf dem Bundesplatz die Wahl Sommarugas. Sie versammelten sich um ein kleines Radio, um die Nachrichten aus dem Bundeshaus live mitzuverfolgen. Auf einem grossen Transparent gratulierte die SP der Berner Vorortsgemeinde Köniz "ihrer" Bundesrätin. Die SP Schweiz gratulierte Sommaruga zur glanzvollen Wahl.
cc

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