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Bern (awp/sda) - Neun Gesuche für zwei neue Spielbanken in der Stadt Zürich und in der Region Neuenburg sind bis zum Fristablauf am 31. Dezember 2010 eingetroffen. Für die Spielbank in Zürich liegen fünf Bewerbungen vor, für jene im Raum Neuenburg vier.
Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich im Sommer, welchen Gesuchstellern eine Konzession in Aussicht gestellt wird. Wie die Eidgenössische Spielbankenkommission am Montag mitteilte, veröffentlicht sie die wesentlichen Elemente der Gesuche ab Ende Januar im Bundesblatt und in den Amtsblättern Zürichs und Neuenburgs.
Der Bundesrat hatte die Kommission im März 2010 beauftragt, für Zürich und Neuenburg Spielbankenkonzessionen auszuschreiben. In Zürich soll eine Spielbank mit Konzession A, in der Region Neuenburg eine mit einer B-Konzession entstehen.
Bei einer A-Konzession ist die Zahl der Tischspiele unbegrenzt, und die Casinos können bis zu zehn verschiedene Spiele anbieten. An unzähligen Automaten können die Spieler Jackpots in Höhe von mehreren Mio CHF gewinnen.
Dagegen sind in Spielbanken mit einer B-Lizenz nur drei Arten von Tischspielen erlaubt. Meistens werden "Black-Jack", "Poker" und "Roulette" angeboten. In einem B-Casino dürfen maximal 250 Automaten stehen und es darf ein Jackpot in der Maximalhöhe von 200'000 CHF ausgeschüttet werden.
Auch werden die Casinos unterschiedlich besteuert. In einem A-Casino fliesst ein Teil der Umsätze, die versteuert werden, zu 100% in die AHV. In einem B-Casino gehen 40% an den Kanton und 60% in die AHV.
In der Schweiz sind insgesamt 19 Casinos in Betrieb. Sieben haben eine A- und zwölf eine B-Lizenz.
Nicht nur die Schweiz setzt auf neue Spielbanken. Liechtenstein will gemäss dem seit 1. Januar gültigen neuen Geldspielgesetz noch im ersten Quartal 2011 eine Casino-Konzession und Online-Konzessionen ausschreiben. Vorerst will die Regierung in Vaduz nur eine Spielbank bewilligen und danach die Situation beurteilen.
Das neue Liechtensteiner Geldspielgesetz wurde gestützt auf Erfahrungen in der Schweiz erarbeitet. Interessenten für den Betrieb eines Casinos soll es im Fürstentum mehrere geben. Glücksspiele waren dort seit 1949 verboten.
Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner haben bereits heute eine grosse Auswahl, um ihre Spielleidenschaft auszuleben: Innerhalb von lediglich einer halben Stunde erreichen sie in der Schweiz, Österreich und Deutschland nicht weniger als sechs Casinos.
dl

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