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Bern (awp/sda) - 211'000 Personen oder 3% der Bevölkerung haben 2008 Leistungen der spitalexternen Pflege (Spitex) beansprucht. Sie wurden von 29'000 Helferinnen und Helfern in über 600 Organisationen betreut. Kantone und Gemeinden bauten ihre Unterstützung an die Spitex aus.
Dies geht aus der Spitex-Statistik 2008 des Bundesamtes für Statistik hervor. Danach stieg die Zahl der Spitex-betreuten Personen gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent. Knapp ein Drittel der Betreuten sind Männer, über zwei Drittel Frauen. Die Spitex wendete insgesamt 12,7 Mio Stunden Dienstleistungen für sie auf (2007 waren es 12,3 Mio).
Die Spitex ist personalintensiv. Der Personalaufwand machte 2008 fast 90% der gesamten Ausgaben von 1,28 Mrd CHF aus. Im Schnitt kostete jede geleistete Spitex-Stunde 101 CHF, 3 CHF mehr als im Vorjahr. Dies ist auf höhere Personalkosten zurück zu führen. Im Schnitt kostete die Betreuung einer Person pro Jahr 6'083 CHF - 3% mehr als im Vorjahr.
Die 29'000 Helferinnen und Helfer besetzten 12'000 Vollzeitstellen. Im Schnitt ergibt dies 1,6 Vollzeitstellen pro 1000 Einwohner. Über ein Viertel der Spitex-Angestellten verfügt über eine höhere Berufsausbildung. Ein Fünftel hat eine berufliche Grundbildung im Kranken- und Hauspflegebereich absolviert. Von den übrigen hatte ein Teil einen Pflegekurs absolviert.
Weil immer mehr Spitex-Organisationen zusammengelegt werden, ging ihre Zahl in den letzten zehn Jahren um fast einen Drittel zurück: Von 881 (1998) auf 604 (2008).
Die Spitex-Organisationen nahmen 2008 1,27 Mrd CHF ein. Rund die Hälfte waren Beiträge der öffentlichen Hand, den Rest zahlten Klientinnen und Klienten, respektive deren Kassen. Kantone und Gemeinden stockten ihre Subventionen an die Spitex gegenüber dem Vorjahr um 6 bzw. 9% auf.
rt

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