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Zürich (awp/sda) - Die Grünliberalen sind bei den Erneuerungswahlen in der Stadt Zürich die grossen Gewinner. Sie holen im Parlament 12 der 125 Sitze. In der Zürcher Stadtregierung ist die rot-grüne Seite gestärkt aus den Gesamterneuerungswahlen hervorgegangen.
Die Grünen gewannen in der Exekutive einen Sitz dazu, die SP konnte ihren Bestand verteidigen. Auch die CVP hielt ihren Sitz, die FDP verlor ein Mandat.
Die FDP hatte Pech: Ihr Kandidat erreichte zwar das absolute Mehr, schied aber als überzählig aus. Alle sechs nochmals antretenden bisherigen Stadtratsmitglieder wurden klar wiedergewählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 37,3%.
Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) wurde mit 39'402 Stimmen (absolutes Mehr: 31'978) klar im Amt bestätigt. Sie hatte es erst vor knapp einem Jahr als Nachfolgerin von Elmar Ledergerber (SP) angetreten. Seither war immer wieder kritisiert worden, sie verhalte sich allzu zurückhaltend, sei unscheinbar und zu wenig präsent.
Neu setzt sich damit der neunköpfige Zürcher Stadtrat folgendermassen zusammen: 4 SP (unverändert), 2 Grüne (+1), 2 FDP (-1), 1 CVP (unverändert). Der SVP gelang es einmal mehr nicht, ihren 1990 verlorenen Sitz zurückzugewinnen.
Bei den Parlamentswahlen hat die GLP gleich zwölf Sitze errungen. Vor vier Jahren hatte sie die vorgeschriebene 5-Prozent-Hürde nicht geschafft. Verlierer der Wahlen ins Zürcher Stadtparlament sind SP, CVP und EVP. SVP, Grüne und AL konnten ihren Besitzstand wahren. Nicht mehr vertreten ist die Kleinstpartei Partei für Zürich (PfZ).
Die EVP und SD erreichten die 5-Prozent-Hürde nur derart knapp, dass die Stadt Zürich die Resultate noch einmal überprüfen will. Die SD legte noch am Sonntag Protest dagegen ein. Die Resultate des Gemeinderates sind bis zum Abschluss der Überprüfung provisorisch.
Gemäss diesen Zahlen setzt sich das Parlament in den nächsten vier Jahren folgendermassen zusammen: SP 39 (-5), SVP 24 (unverändert), FDP 18 (-1), Grüne 14 (unverändert), GLP 12 (+12), CVP 7 (-3), EVP 4 (-2), AL 5 (unverändert), SD 2 (-1). Die Stimmbeteiligung lag bei 39,1%.
In der kommenden Legislatur gibt es keine links-grüne Mehrheit mehr im Parlament. SP, Grüne und AL bringen es gemeinsam nur noch auf 58 von 125 Stimmen. Eine wichtige Rolle wird künftig die GLP spielen: Sie will nach eigenen Aussagen je nach Geschäft mit der rechten oder linken Ratsseite zusammenspannen. FDP und SVP haben zusammen 43 Sitze. Die restlichen zwölf Sitze verteilen sich auf Kleinparteien.
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