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(Meldung umfassend erweitert)
Zürich (awp/sda) - Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Schweiz ist der technologische Fortschritt überlebenswichtig. In einer Umfrage bezeichnen 94% der Unternehmen Innovation als essentiell für den Fortbestand ihres Betriebs.
Die KMU bewerten den technischen Fortschritt unter sechs bedeutenden Entwicklungen der kommenden Jahre mit Abstand am positivsten, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Credit Suisse hervorgeht.
Als wichtigste Ideenlieferanten für Innovationen werden das Management und die Mitarbeitenden genannt. Drei Viertel der befragten Unternehmen fördern deshalb die Innovationsfähigkeit ihrer Angestellten, beispielsweise durch ein motivierendes Arbeitsumfeld oder Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen.
Viele KMU pflegen zudem Kooperationen, um Innovationen zu realisieren. Mit Abstand am häufigsten wählen sie dabei Kunden und Lieferanten als Partner.
Innovativ sind KMU vor allem bei der Entwicklung neuer Produkte. Jedes dritte der befragten Unternehmen erzielt mehr als einen Drittel des Umsatzes mit neuen Produkten. Ebenfalls wichtig sind Prozess- und Marketinginnovationen.
Viele KMU verzichten auf die Anmeldung von Schutzrechten. Nur gerade 10% der Unternehmen lassen ihre Produkte patentieren. Dagegen setzen 37% auf fortlaufende Innovation, um sich vor Nachahmern zu schützen.
Ein häufiges Hindernis für die Umsetzung von Innovationsprojekten ist die fehlende Finanzierung. KMU finanzieren technologische Neuerungen überwiegend aus eigenen Mitteln. Ein Fünftel der KMU investiert jährlich mehr als 10% des Umsatzes in Innovationsprojekte. Bei den meisten Unternehmen sind es weniger als 5%.
Im Weg stehen neuen Innovationen zudem häufig ungünstige Bedingungen auf dem Markt, beispielsweise Sättigungseffekte oder eine starke Konkurrenz. Eine ungenügende Rendite von Innovationsprojekten sowie der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften werden als weitere Innovationshemmnisse identifiziert.
Für die Studie "Megatrends" befragte die Credit Suisse 1800 KMU zu den sechs Themen Demografie, Globalisierung, Wertewandel, Ressourcenknappheit, Wissensgesellschaft und technologischer Fortschritt.
Insgesamt stehen die befragten KMU den sechs Entwicklungen optimistisch gegenüber. 51% bewerten ihre Auswirkungen positiv, im Vorjahr waren es noch 49% gewesen. Einzig die Ressourcenknappheit wird überwiegend negativ eingeschätzt.
rt

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