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Bern (awp/sda/apa) - In einer Studie der wirtschaftsliberalen US-Denkfabrik "Heritage Foundation" und des "Wall Street Journal" belegt die Schweiz den ersten Platz der liberalsten Volkswirtschaften Europas. Die Schweiz löst damit Irland von der europäischen Spitzenposition ab.
Im bis 100 Punkte reichenden "Index of Economic Freedom" erreicht die Schweiz 81,9 Indexpunkte und konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht zulegen (+0,8). Weltweit belegt die Schweiz den fünften Platz. Spitzenreiter ist bereits zum 17. Mal in Folge Hongkong mit 89,7 Punkten.
Ebenfalls über 80 Punkte erhalten Singapur, Australien, Neuseeland und Kanada, wie aus der Studie der Heritage Foundation hervorgeht. Irland verlor im Zuge der Finanzkrise zwei Plätze und steht nun auf dem 7. Rang mit 78,7 Punkten. Am schlechtesten schneiden Nordkorea (1 Punkt), Simbabwe (22,1), Kuba (27,7), Eritrea (36,7) und Venezuela (37,6) ab.
Von den grössten Volkswirtschaften der Welt haben es nur die USA mit Rang 9 unter die Top 10 geschafft. Japan belegt den 20., Brasilien den 113. Platz. Indien findet sich auf Rang 124, China auf Rang 135 wieder. Russland muss sich mit dem 143. Platz der insgesamt 179 ausgewerteten Länder begnügen.
Der "Index of Economic Freedom" basiert auf Daten von Juli 2009 bis Juni 2010. Die Rangliste vergleicht Kriterien wie etwa Handelsfreiheit, Steuerbelastungen, Währungs- und Preispolitik, Korruption, politische Einflüsse oder Investitionsfreiheit.
tp

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