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Zürich (awp/sda) - Für die Schweizer Pensionskassen wird es immer schwieriger, ihre Leistungsversprechen einzuhalten. Während die tiefen Zinsen die Renditeerwartungen der "sicheren" Anlagen wie Staatspapieren dämpfen, sind die Vorsorgeeinrichtungen weiter von den schwankungsanfälligen Aktienmärkten abhängig.
Die Vorsorgeeinrichtungen müssten derzeit für einen stabilen Deckungsgrad eine Rendite von 3,9 Prozent auf ihren Anlagen einfahren, wie Swisscanto, die Anlagetochter der Kantonalbanken, errechnet hat. Dieses Soll ist im Moment aber nicht erreichbar, wie an einem Mediengespräch am Mittwoch in Zürich erläutert wurde.
Sollten die Aktienmärkte nicht wieder mehr Ertrag abwerfen, würden Leistungskürzungen unvermeidlich, sagte Swisscanto-Geschäftsführer Gérard Fischer (gemäss Mitteilung). Auch für Pensionskassen, die relativ viele Beitragszahler haben, laufe die Situation auf Kürzungen hinaus, lautet die Swisscanto-Prognose.
Während sich die Deckungs-Situation der Pensionskassen 2009 nach dem Crash wieder deutlich verbessert hatte, hat sich die Situation im laufenden Jahr laut Swisscanto nicht mehr verbessert.
Für die privat-rechtlichen Pensionskassen hat Swisscanto auf Basis einer repräsentativen Umfrage von Ende 2009 im Schnitt einen Deckungsgrad von 106,4 Prozent errechnet, allerdings bei ungenügenden Wertschwankungsreserven. Die öffentlichen-rechtlichen Einrichtungen sind mit 92,6 Prozent immer noch unterdeckt.
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