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CH/Verkehrs-Clubs der Schweiz sehen ohne öV keine nachhaltige Verkehrspolitik

Bern (awp/sda) - Ohne den öffentlichen Verkehr ist in der Schweiz keine nachhaltige Verkehrspolitik möglich. Diesen Standpunkt vertraten am Freitag in Bern die rund hundert Teilnehmer an einer Tagung des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) zum Thema "Weiterschreiben an der Erfolgsstory des öffentlichen Verkehrs".
Eröffnet wurde die Tagung von Verkehrsministerin Doris Leuthard. Auch sie betonte die Wichtigkeit des öffentlichen Verkehrs für die Schweiz. Trotzdem müssten die verschiedenen Verkehrsträger gleichberechtigt gefördert und die Finanzierung sichergestellt werden, sagte sie gemäss VCS-Medienunterlagen.
Die grüne Berner Nationalrätin und VCS-Zentralpräsidentin Franziska Teuscher wies ihrerseits auf die komplexen Verknüpfungen des Verkehrs mit anderen Fragen wie Standort- oder Steuerpolitik hin. Für den Mobilitätsexperten Peter de Haan sehen die Zukunftsaussichten des öffentlichen Verkehrs jedoch gut aus.
Bei den Autos gebe es eine Entwicklung hin zum sparsamen urbanen Primärauto, sagte de Haan. Grössere Autos würden immer öfters in Miete oder im Carsharing benutzt. Diese Entwicklung eröffne dem öV die Möglichkeit, zum Haupttransportmittel auf längeren Strecken zu werden. Dabei könnte die Bahn auch dem Flugverkehr Anteile abjagen, sagte de Haan gemäss Medienunterlagen.
Für Maria Lezzi, Direktorin des Bundesamts für Raumentwicklung, akzentuieren sich die Verkehrsprobleme vor allem in den bevölkerungsreichen Agglomerationen. Gerade hier spiele der öffentliche Verkehr deshalb eine wichtige Rolle. Nur er sei in der Lage, während Spitzenzeiten entsprechende Kapazitäten anzubieten.

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