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Bern (awp) - Die Teilnehmer des am (heutigen) Freitag abgehaltenen Währungsgipfel sehen in der dauerhaften Höherbewertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro und dem US-Dollar erhebliche Konjunkturrisiken für die Schweiz. Dabei dürfte der starke Franken die gegenwärtige Erholung der Schweizer Wirtschaft belasten, hält das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in einer Mitteilung fest. Das Ausmass der Verlangsamung könne derzeit jedoch nicht beziffert werden.
Das Seco hat den Ausschuss der konsultativen Kommission für Wirtschaftspolitik zu einer Lagebeurteilung wegen der Wechselkurssituation einberufen. Am Treffen, an welchem Vertreter der Spitzenverbände, der Sozialpartner und der Kantone beteiligt waren, seien auch Massnahmen zur Eindämmung der Aufwertung vorgeschlagen worden. Die Meinungen über die Zweckmässigkeit und der Wirkung solcher Massnahmen seien jedoch auseinandergegangen, heisst es weiter.
Einigkeit bestand darüber, dass der Frankenstärke nur mit der Geldpolitik direkt begegnet werden könne, für welche die Schweizerische Nationalbank (SNB) zuständig sei. Verschiedene Mitglieder hätten in diesem Zusammenhang die grosse Bedeutung der Unabhängigkeit der SNB unterstrichen.
Gerber betonte vor den Medien, es sei beim Treffen darum gegangen, eine fundierte Analyse der Lage im Zusammenhang mit der Frankenstärke zu machen. "Dieses Ziel wurde erreicht."
Bundesrat Johann Schneider-Ammann war laut Gerber beim Treffen nicht dabei gewesen. Doch da zurzeit nicht von einer Krise die Rede sein könne, sei das kein Problem, so Gerber. Die Lageanalyse werde nun an den Bundesrat weitergegeben.
mk/uh

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