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Bern (awp/sda) - Mit einer Erhöhung der Staudämme könnte in der Schweiz im Winter 10 bis 15% mehr Strom produziert werden. Davon geht EPFL-Professor Anton Schleiss, Präsident des Schweizerischen Talsperrenkomitees, aus.
In der Schweiz wäre rund ein Dutzend Staumauern geeignet, erhöht zu werden, sagt Schleiss in einem Interview in der Mittwochausgabe der Freiburger Zeitung "La Liberté". Mit diesen baulichen Massnahmen könnte die Speicherkapazität der Stauseen um 30% erhöht werden. Das würde sich vor allem bei der erhöhten Stromnachfrage im Winter auszahlen.
Schweizer Staumauern könnten laut Schleiss um 10 bis 20% erhöht werden. Die in den 50er- und 60er-Jahren erstellten Staudämme seien weniger hoch, dafür aber dicker als es nach den heutigen Berechnungsmethoden nötig gewesen wäre. Dank dieses Umstandes könnten die Staumauern heute erhöht werden, ohne dass damit die Sicherheit aufs Spiel gesetzt werde.
Seit die Atomkatastrophe in Fukushima die Energiediskussion wieder angekurbelt hat, bröckelt der Widerstand gegen Staumauererhöhungen. So gab beispielsweise die Fraktion der SP, Juso und PSA im bernischen Grossen Rat letzten April ihre bisherige Opposition gegen die Erhöhung der Grimselstaumauern auf. Die Natur- und Umweltverbände sind allerdings nach wie vor dagegen.
Zu den ausbaufähigen Staudämmen zählt Schleiss neben den Grimselstaumauern Seeuferegg und Spitallam auch den Göscheneralp-Staudamm.
40% der gesamten heutigen Stromproduktion kommt aus Atomkraftwerken. 96,5% des Restes liefern Wasserkraftwerke (35'600 GWh). Im Energiegesetz ist das Ziel festgeschrieben, die Stromproduktion von Wasserkraftwerken bis ins Jahr 2030 um 2000 GWh zu erhöhen.
dl

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