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Cham (awp) - Die Cham Paper Group Holding AG hat im ersten Halbjahr 2010 den Gruppenumsatz deutlich steigern können und ist wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Allerdings hatte das Unternehmen mit hohen Rohstoffkosten und ungünstigen Wechselkursen zu kämpfen. Für das zweite Semester geht das Management anhaltend positiven Nachfrageentwicklung aus.
Der Gruppenumsatz stieg um 18% auf 178,8 Mio CHF an, in Lokalwährungen betrug das Plus gar 23%. Auf Stufe EBIT lag das Betriebsergebnis bei 8,9 (1,0) Mio CHF, entsprechend einer EBIT-Marge von 5,0 (0,7)%, wie die Papierherstellerin am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 3,5 Mio CHF, nach einem Verlust von -1,0 Mio im Vorjahresperiode.
Damit hat das Unternehmen die Schätzungen der Bank Vontobel auf Stufe Umsatz und EBIT übertroffen, beim Reingewinn aber nicht ganz erreicht. Die Analysten rechneten mit einem Umsatz von 174,0 Mio, einem EBIT von 8,6 Mio sowie einem Reingewinn von 4,8 Mio CHF.
Die Resultate seien auf die erfreuliche Marktentwicklung zurückzuführen, so die Meldung. Die verkauften Volumen von 106,1 Tonnen liegen um 23% über dem Vorjahreswert und 8,2% über dem ersten Halbjahr 2008. Das Finanzergebnis wurde im ersten Halbjahr allerdings durch hohe Rohstoffpreise sowie negative Währungseffekte in der Höhe von 3,0 Mio CHF beeinflusst.
Die Nettoverschuldung konnte dank eines freien Cashflows von 4,9 Mio CHF per Stichtag auf 13,8 Mio CHF (Per Ende 2009: 26,0 Mio CHF) reduziert werden. Die Eigenkapitalquote lag bei 55,3%, nach 56,1% per Ende 2009. Diese "solide Bilanz" erlaube es dem Unternehmen auch in Zukunft, Opportunitäten im Markt auszunützen.
Im Bereich "Consumer Goods" wuchsen die Verkäufe erneut zweistellig. Dabei würden sich die Massnahmen zur Stärkung des Verkaufs vor allem in Deutschland, Südeuropa und Asien positiv auswirken. Insbesondere hätten die Papiere für flexible Verpackungen im Food und Beverage-Bereich kräftig zu legen können.
Bei "Industrial Release" lag der Absatz im ersten Halbjahr 2010 rund einen Drittel über dem Vorjahr. Dabei habe ein Teil der Produktion von niedermargigen Produkten durch Spezialpapiere mit höherem Wertschöpfungsanteil ersetzt werden können. Auch im dritten Bereich "Digital Imaging" zeige sich ein "kräftiges Wachstum".
Mit Blick auf das zweite Halbjahr 2010 zeigt sich die Cham Paper Group optimistisch. Das Management rechnet weiterhin mit einer positiven Entwicklung der Nachfrage. Auch die internen Projekte zur Produktivitätssteigerung und Einkaufsoptimierung sollen vorangetrieben werden. Aufgrund der Situation an den Währungs- und Rohstoffmärkten werde das zweite Halbjahr aber anspruchsvoll, so die Meldung.
an/uh

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