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MÜNCHEN/HAMBURG (awp international) - Der deutsche Aussenhandel mit China hat nach Einschätzung von Konjunkturexperten im vergangenen Jahr floriert wie nie zuvor. Sowohl die Importe aus China als auch die deutschen Exporte ins Reich der Mitte hätten 2010 in absoluten Zahlen einen Rekordwert erreicht, ergaben Berechnungen der Grossbank Unicredit für die "Financial Times Deutschland" (Dienstag). Damit sei China zu Deutschlands wichtigstem Warenlieferanten aufgestiegen, sagte Steffen Elstner vom Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung der Zeitung.
Nach Unicredit-Schätzung kletterten die deutschen Ausfuhren nach China um 40 Prozent. Zugleich hätten die Importe aus China im vergangenen Jahr um 32 Prozent zugelegt. Das komme dem stärksten Anstieg seit 17 Jahren gleich. "Ich vermute, dass es in den nächsten Jahren ähnlich weitergeht", sagte Andreas Rees, Deutschland-Chefvolkswirt von Unicredit in Frankfurt. Das ifo Institut in München erwartet für 2011, dass Waren im Wert von rund 66 Milliarden Euro nach China verschifft werden, fast doppelt so viel wie 2009.
2009 seien in der Länder-Rangliste noch die Niederlande wichtigster Lieferant vor China und Frankreich gewesen, hiess es. Von Januar bis September 2010 - nur für diesen Zeitraum liegen dem Bericht zufolge bisher offizielle Zahlen vor - seien bereits 9,4 Prozent aller deutschen Importe aus China gekommen. Besonders gefragt seien Datenverarbeitungs- und Elektrogeräte aus Fernost gewesen. Doch auch Kleidung und Textilien made in China gehörten zu wichtigen Importgütern.
Die Chinesen erhofften sich aber weitere Absatzchancen in Deutschland, hiess es. Von den gesamten chinesischen Exporten seien nach Berechnungen der ifo-Forscher im vergangenen Jahr lediglich 4,3 Prozent nach Deutschland gegangen. Grösstes Abnehmerland für Waren aus China blieben die USA. Die Bedeutung Deutschlands sei seit der Wirtschaftskrise aber gestiegen, sagte Rees. "Die Exporte nach Japan und in die USA sind 2010 zurückgegangen."/wn/csc/DP/jha

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