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PEKING/BUENOS AIRES (awp international) - China und Argentinien haben ihren Handelsstreit über Soja und Textilien zwar noch nicht beigelegt, aber neue Millionenverträge unterzeichnet und sich gegenseitig mit freundlichen Worten bedacht. Beide Länder wollten sich künftig "nicht mehr als Kunden, sondern als Partner verstehen", sagte die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner am Dienstag nach einem Treffen mit ihrem chinesischen Amtskollegen Hu Jintao in Peking.
Hu revanchierte sich mit den Worten, Argentinien sei immer "ein grosser Freund Chinas". Dennoch hat China die Einfuhr von Sojaöl aus Argentinien seit zwei Monaten gestoppt und sich über die Behinderung chinesischer Importe in das südamerikanische Land beschwert. Betroffen von argentinischen Antidumpingverfahren waren vor allem Textilien, Spielzeug sowie Haushalts- und Kurzwaren aus China.
Für Argentinien ist der chinesische Importstopp bei Soja ein schwerer Schlag. Pro Jahr verkauft der Agrarstaat Sojaprodukte im Wert von etwa zwei Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) nach China. Insgesamt belief sich der bilaterale Handel zwischen beiden Ländern 2008 auf 14,4 Milliarden Dollar, was China nach Brasilien zum zweitwichtigsten Handelspartner Argentiniens machte.
Beide Seiten unterzeichneten während des Besuchs Kirchners in China allerdings 18 neue Handelsvereinbarungen. Dabei ging es unter anderen um die Lieferung 279 in China hergestellter U-Bahnwagen für die argentinische Hauptstadt Buenos Aires sowie die Elektrifizierung von Vorortbahnen und den Kauf chinesischer Schienen für die Erneuerung alter Gleise. Die Pharmakonzerne Chemo (Argentinien) und Fosun Pharmaceutical (China) vereinbarten zudem gemeinsame Investitionen in Höhe von 73 Millionen Dollar für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb neuer Medikamente, darunter auch Impfstoffe gegen die Schweinegrippe./bs/ro/DP/stb

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