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CAMBRIDGE (awp international) - Das britische Chip-Design-Unternehmen ARM schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle: Die Chips verkaufen sich dank der boomenden Smartphones sehr gut, Microsoft will künftige Windows-Versionen kompatibel zu den Prozessoren der Briten machen. Nun sprangen Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr kräftig nach oben. Zwar sei nach der starken Erholung der Chipbranche für das laufende Jahr mit einer Normalisierung zu rechnen, hiess es am Dienstag vom Unternehmen. Allerdings rechnet sich ARM gute Chancen auf einen steigenden Marktanteil aus. Die Umsätze für das Gesamtjahr dürften mindestens so hoch ausfallen, wie von Analysten geschätzt, hiess es weiter.
Zwischen Januar und Dezember 2010 sprang der Umsatz um ein Drittel auf 406,6 Millionen britische Pfund (474 Mio Euro) nach oben. Vor Steuern verdiente ARM mit 167,4 Millionen Pfund gar 73 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. Im Schlussquartal lag der Umsatz mit 113,9 Millionen Pfund um ein Drittel über dem Vorjahresquartal, der Vorsteuergewinn fiel mit 47,6 Millionen Pfund fast um die Hälfte höher aus. ARM verdient sein Geld bislang vor allem mit Handychips, Lizenzgebühren und einer Abgabe für jedes Gerät, das auf der Chip-Architektur der Briten basiert.
ARM-Chips sind in Computern nicht zu finden, da das meist verbreitete Betriebssystem Windows bislang nicht auf diese Prozessoren abgestimmt ist. Das soll sich nun ändern. Damit würde ARM dem bisherigen Platzhirsch und weltgrösstem Chiphersteller Intel heftig Konkurrenz machen. Die Intel-Chips dominieren den Markt für PC-Prozessoren./stb/ksb/tw

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