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SAN JOSE (awp international) - Der weltgrösste Netzwerkausrüster Cisco, der als Barometer der IT-Branche gilt, hat im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal unter galoppierenden Kosten gelitten. Von einem Umsatzanstieg von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 10,4 Milliarden Dollar blieb unterm Strich nichts mehr übrig: Der Gewinn fiel um 18 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro). Der angepasste Gewinn je Aktie lag mit 37 Cent über den Erwartungen von 35 Cent.
Grund waren höhere Ausgaben: Für die Entwicklung, bei der Produktion und im Vertrieb. Firmenchef John Chambers sprach am Mittwoch von einer "Periode des Übergangs" hin zu einer neuen Technik. Die Aktie fiel nachbörslich um 4 Prozent. Cisco stellt Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Cisco-Technik steckt in den meisten Firmen-Netzwerken und sorgt dafür, dass das weltumspannende Internet läuft.
Mit Blick auf das dritte und vierte Geschäftsquartal erwartet Chambers im laufenden Abschnitt ein Umsatzplus von 4-6 Prozent und im vierten Quartal ein Wachstum von 8-11 Prozent./das/RX/stk

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