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Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant AG geht angesichts der erwarteten Abschwächung der globalen Wirtschaft für die zweite Jahreshälfte von einem langsameren Umsatzwachstum bei gleich bleibender Nachfrage aus. Für das Gesamtjahr 2010 wird ein Umsatzanstieg im hohen einstelligen Bereich und eine operative Marge vor Einmaleffekten von über 8% gesehen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Bisher erwartet das Unternehmen einen Wert von mindestens 6,6%. Das Ziel, bis zum Jahresende 2010 einen nachhaltig überdurchschnittlichen Ertrag aus dem investierten Kapital (ROIC) erreichen zu wollen, wurde bestätigt.
"Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir aufgrund einer schwächeren Konjunktur und der üblichen saisonalen Effekte in unserem Geschäft einen Nachfragerückgang gegenüber der ersten Jahreshälfte. Wir werden uns bis zum Jahresende weiter auf unsere Restrukturierung konzentrieren, deren Kosten sich erwartungsgemäss auf unseren Nettogewinn auswirken werden. Insgesamt gehen wir davon aus, dass 2010 ein zufrieden stellendes Jahr für unser Unternehmen sein wird", wird CEO Hariolf Kottmann in der Medienmitteilung zitiert.
Clariant geht von einem weiteren Anstieg der Rohstoffkosten aus. Die Konzentration des Unternehmens in der zweiten Jahreshälfte liege darauf Cash zu generieren sowie Kosten und Komplexität zu reduzieren. In der Folge komme es zu einem weiteren Stellenabbau.
Das laufende Restrukturierungsprogramm soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Ab 2011 werde dann ein rentables Wachstum erreicht. Einige Massnahmen, insbesondere solche im Zusammenhang mit den GANO-Aktivitäten würden jedoch erst 2013 vollständig umgesetzt.
Ausgehend von den guten Ergebnissen in der ersten Jahreshälfte und den anhaltenden Restrukturierungsmassnahmen strebt Clariant für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen im hohen einstelligen Bereich und eine EBIT-Marge vor Einmaleffekten von über 8% an. Der operative Cashflow dürfte stark bleiben.
ps/ra

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