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Clariant Q3: Umsatzrückgang um 19% bei anhaltend schwacher Nachfrage

Dieser Inhalt wurde am 04. November 2009 - 07:20 publiziert

Muttenz (awp) - Die Wirtschaftskrise hält den Umsatz des Chemiekonzerns Clariant AG weiter unter Druck. Das Unternehmen erlitt im dritten Quartal 2009 einen Umsatzrückgang um 19% auf 1'691 (VJ 2'094) Mio CHF, in Lokalwährungen ergab sich ein Minus von 14%. Trotz laufender Kostensparmassnahmen sanken die operativen Gewinnzahlen stärker ab.
Vor Einmaleffekten gingen der EBITDA auf 163 (242) Mio und der EBIT auf 107 (178) Mio CHF zurück. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag somit bei 6,3 (6,8)%, wie Clariant am Mittwoch mitteilte. Nach den Restrukturierungskosten resultierte ein EBIT von 71 (119) Mio CHF. Der operative Cashflow - auf diesen legt Clariant in diesem Jahr besonderen Fokus - erhöhte sich auf 193 Mio nach 147 Mio CHF.
Unter dem Strich resultierte ein Drittquartalsgewinn von 25 Mio CHF, nach 78 Mio CHF Überschuss im Vorjahr.
Damit hat der Chemiekonzern die Prognosen der Analysten ausser beim Reingewinn verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1'700 Mio, für den EBITDA bei 172 Mio, für den EBIT (beides vor Einmaleffekten) bei 114 Mio CHF. Unter dem Strich wurde im Schnitt ein Verlust von 5 Mio CHF veranschlagt.
Clariant zufolge blieb die Nachfrage insgesamt schwach und es habe sich auch kein nachhaltiger Aufwärtstrend abgezeichnet. Während sich die Volumen etwas von den Tiefständen im zweiten Quartal erholten, gerieten die Verkaufspreise zunehmend unter Druck.
Die Volumen gingen im Berichtsquartal um 11% zurück und die Preise lagen 3% unter jenen im dritten Quartal 2008. Die Rohstoffkosten sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16%, lagen aber 1% über jenen im zweiten Quartal 2009.
Die Restrukturierungskosten und Wertberichtigungen beliefen sich im dritten Quartal auf 38 Mio CHF und dürften bis Ende Jahr deutlich zunehmen, so Clariant weiter.
ra/mk

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