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Zürich (awp) - Die Credit Suisse-Tochter Clariden Leu hat im ersten Halbjahr 2010 deutlich weniger verdient als im ersten Semester 2009. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 102 Mio CHF nach 219 Mio CHF. Im Vorjahr habe das Ergebnis allerdings von einer einmaligen Versicherungsleistung von 100 Mio CHF profitiert, erklärt die Bank am Donnerstag in einer Mitteilung die Differenz.
Das Institut selber spricht von "sehr soliden Halbjahreszahlen". Es sei gelungen, Clariden Leu als hoch profitable Schweizer Privatbank mit einer exzellenten Reputation zu positionieren, wird CEO Hans Nützi zum Halbjahresergebnis zitiert. Das Resultat verleihe der Bank den für die kommenden Monate notwendigen Auftrieb.
Die verwalteten Vermögen reduzierten sich per Stichtag gegenüber Jahresende 2009 um 3% auf 99 Mrd CHF. Als Grund führt das Institut neben den negativen Markteinflüssen sowie einer Abschwächung der ausländischen Währungen gegenüber dem Schweizer Franken auch einen Geldabfluss über 0,8 Mrd CHF an. Dies nachdem in der Vorjahresperiode der Bank noch Neugelder in der Höhe von 0,6 Mrd CHF zufgeflossen waren.
Die Erträge summierten sich in der Berichtsperiode auf 527 (VJ 566), was einem Rückgang von rund 6,9% entspricht. Der Geschäftsaufwand kletterte auf 405 Mio CHF nach 313 Mio CHF. Ohne Berücksichtigung der bereits erwähnten Versicherungsleistung habe sich der Geschäftsaufwand im Periodenvergleich allerdings um 2% reduziert, schreibt Clariden Leu. Dazu hätten vor allem die rückläufigen Personalkosten beigetragen.
Die Cost/Income-Ratio wird mit 72% (67%) und die Biz Tier 1 Kernkapitalquote mit 24% (23%) ausgewiesen.
Positiv hat sich nach Angaben von Clariden Leu insbesondere das Geschäft mit den strukturierten Produkten entwickelt. So habe sich das Volumen der ausstehenden strukturierten Produkte um 35% auf 3,2 Mrd CHF erhöht.
pf/gab

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