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Wattwil (awp) - Coltene war 2009 mit einem schwierigen Geschäftsumfeld konfrontiert. Dennoch konnte der Entwickler und Hersteller von dentalen Verbrauchsgütern die im ersten Quartal entstandene Umsatzlücke - es wurde gegenüber dem Vorjahr ein Einbruch um 20% verzeichnet - zu einem grossen Teil schliessen. Auch blieb die operative Profitabilität dank eingeleiteter Sparmassnahmen solide. Für das neue Geschäftsjahr bleibt Coltene aber vorsichtig und rechnet nur mit wenig Wachstum. Am Markt zeigen sich die Anleger von Ergebnis und Dividende angetan.
Der Umsatz sank im Berichtsjahr um 9,0% auf 151,4 Mio CHF, bzw. um 6,5% zu vergleichbaren Wechselkursen. Der EBIT verringerte sich um 18,4% auf 20,3 Mio CHF und die EBIT-Marge um 1,6 Prozentpunkte auf 13,4%. Unter dem Strich resultierte ein um 7,5% tieferer Gewinn von 16,4 Mio CHF.
Der Verwaltungsrat beantragt eine Dividende von 3,10 (4,30) CHF je Aktie. Gemessen am Periodengewinn entspreche dies einer Ausschüttungsquote von 80%, sagte das Management am Donnerstag vor den Medien. Der Verwaltungsrat führe damit die bisherige Dividendenpolitik fort und sei überzeugt, auch künftig attraktive Dividenden zahlen zu können.
"RESPEKTABLES RESULTAT" IN SCHWIERIGEM UMFELD
"Coltene hat 2009 ein respektables Resultat erzielt", sagte CEO Andreas Meldau. "Trotz der weltweit schwierigen Wirtschaftslage konnten wir anfangs Jahr entstandene Umsatzlücke zu einem beachtlichen Teil wieder schliessen." Gleichzeitig habe das Unternehmen die Personal- und Betriebskosten dank rasch ergriffener Massnahmen deutlich reduziert. "Damit haben wir die EBIT-Marge gut im Zielkorridor von 10-14% gehalten und weisen im Branchen- und allgemeinen Industrievergleich unverändert eine attraktive EBIT-Marge aus", sagte Meldau.
"Beachtlich" ist dem Management zufolge auch der operative Cashflow, der um 36,9% auf 25,4 Mio CHF zunahm. Der Eigenfinanzierungsgrad stieg im Berichtsjahr leicht auf 70,4 (70,1)%. Zudem weise Coltene eine geringe Nettoverschuldung auf, hiess es.
UNTERSCHIEDLICHE REGIONALE PERFORMANCE
Die einzelnen Märkten zeigten 2009 eine ungleiche Entwicklung. Während die Umsätze in Grossbritannien, Skandinavien und dem Nahen Osten zwischen 5 und 10% stiegen, gingen die Verkäufe in Deutschland, Frankreich und Südeuropa aufgrund der Verunsicherung an den Märkten und der damit verbunden Lagerabbauten im Dentalhandel zurück. In Nordamerika wirkte sich das vorsichtige Konsumentenverhalten negativ auf die Verkäufe aus, da sich die Endkonsumenten teilweise für preiswertere Zahnbehandlungen entschieden.
In Indien verdoppelte sich der Umsatz in einem positiven Wirtschaftsumfeld und in China konnten die Verkäufe auf Vorjahresniveau gehalten werden. In Brasilien und im restlichen Lateinamerika blieb der Umsatz dagegen unter Vorjahresniveau.
MARKT WEITERHIN ATTRAKTIV - VORSICHTIGER AUSBLICK FÜR 2010
Trotz der im vergangenen Jahr gesehenen Marktkonsolidierung wertet das Management den Markt für dentale Verbrauchsgüter als weiterhin attraktiv. "Die langfristigen Wachstumstreiber sind weiter intakt", sagte der CEO. Daneben profitiere das Unternehmen von seiner guten Aufstellung und von seiner Strategie mit den drei Wachstumspfeilern geografische Expansion, Akquisition und Innovation. Insgesamt sei Coltene also gut positioniert für weiteres Wachstum.
Dennoch äussert sich das Management für das laufende Geschäftsjahr vorsichtig. "Wir werden gegenüber dem Vorjahr wachsen", sagte der CEO. "Dabei werden wir den Umsatz in allen geografischen Ländern steigern." Das Wachstum des dentalen Verbrauchsgütermarktes schätzt das Management für das nächste Jahr dabei weiterhin auf Null.
AKTIE GESUCHT
Von Analystenseite wird beim Zahlenset insbesondere die gute Profitabilität lobend hervorgehoben. Auch die Anleger zeigen sich überzeugt: bis um 12.30 steigen die Titel in einem kaum veränderten Gesamtmarkt um 1,0% auf 60,00 CHF.
ch/ra

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