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FRANKFURT (awp international) - Die teilverstaatlichte Commerzbank sieht sich nach dem ersten Quartal auf Kurs zu ihren von Experten als ehrgeizig eingestuften Zielen. Zwischen Januar und März habe das Institut sein bisher bestes Ergebnis erzielt, sagte Vorstandschef Martin Blessing am Freitag bei der Veröffentlichung des vollständigen Zahlen für den Jahresauftakt. "Der sehr gute Start in das laufende Geschäftsjahr zeigt das Potenzial der Bank in normalisierten Märkten." Er bestätigte seine Prognose, wonach das operative Ergebnis in diesem Jahr "signifikant" über dem Vorjahreswert von 1,4 Milliarden Euro zulegen soll. 2012 soll der operative Gewinn über die Marke von vier Milliarden Euro klettern. "Der positive Trend des ersten Quartals hat im April angehalten", sagte Blessing laut Mitteilung.
Im Privatkundensegment, bei der Mittelstandsbank und im Osteuropageschäft legte die Bank zu Jahresbeginn zu. Insgesamt erwirtschaftete sie unter dem Strich einen Gewinn von 985 Millionen Euro, 40 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ein Grossteil davon geht allerdings auf einmalige Sondereffekte zurück. Diese entstanden zu Jahresbeginn aus der Umwandlung von Hybrid- in Eigenkapital steckt. Zudem konnte die Bank ihre Risikovorsorge auf 318 Millionen Euro mehr als halbieren. Dies liegt auch an der insgesamt guten wirtschaftlichen Entwicklung, die die Gefahr von Kreditausfällen reduziert. Die Bank hatte bereits am Montag Eckdaten fürs erste Quartal mitgeteilt.
Deutliche Rückgänge musste die Bank dagegen beim Handelsergebnis hinnehmen. Im Vergleich zum aussergewöhnlich hohen Gewinn vor einem Jahr sank es um eine Drittel auf 519 Millionen Euro. Vor einem Jahr - kurz nach der Finanzkrise - herrschte aber auch noch eine Sonderkonjunktur. Angeheizt vom billigen Geld der Notenbanken warf das Investmentbanking gigantische Gewinne ab. Inzwischen hat sich die Lage normalisiert.
Im Laufe des Tages will die Commerzbank bei der Hauptversammlung die entscheidenden Weichen dafür stellen, sich vom Staatstropf zu lösen. Die Aktionäre des Dax-Konzerns sollen grünes Licht für eine gigantische Kapitalerhöhung geben: 11 Milliarden Euro will der Konzern einsammeln. So soll bis Mitte Juni der Löwenanteil der Staatshilfe getilgt werden. Insgesamt 14,3 Milliarden Euro der noch 16,2 Milliarden Euro Steuergeld will die Bank bis dahin zurückzahlen. Allerdings will der Staat zunächst weiter mit einem Viertel der Anteile zunächst grösster Aktionär des Hauses./enl/zb

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