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Zürich (awp) - Der Mischkonzern Conzzeta hat die Folgen der Wirtschaftskrise abgeschüttelt. Hauptumsatztreiber im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 waren die Verkäufe nach Asien und die Sportartikelsparte Mammut. Die Entwicklung in Europa und Nordamerika verlief dagegen weniger vorteilhaft. Die Schwäche des Euro und des Dollar beeinflussten dabei Umsatz und Ergebnis der Gruppe negativ. Aufgrund der insgesamt besseren wirtschaftlichen Situation bei dem Zürcher Unternehmen sollen die Aktionäre eine um ein Drittel höhere Dividende erhalten. Trotz der verbesserten Lage blickt das Unternehmen jedoch vorsichtig in die Zukunft.
Im Geschäftsjahr 2010 stieg der Umsatz um 10% auf 1,05 Mrd CHF. Die Verkaufszahlen des zweiten Halbjahrs übertrafen dabei die der ersten Jahreshälfte um mehr als ein Fünftel. "Hauptursache sind das beschleunigte Wachstum in der zweiten Jahreshälfte im Maschinen- und Anlagenbau, sowie saisonale Effekte bei Mammut Sports", sagte Konzernchef Robert Suter am Mittwoch bei der Bilanzmedienkonferenz.
MAMMUT MACHT SICH IN JAPAN BREIT
Die Bergsportartikel-Tochter erwirtschafte mit der Winterkollektion stets mehr als mit der Sommerbekleidung. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz um 2,8% auf rund 221 Mio CHF. Einen Anstieg der Verkaufszahlen erzielte Mammut vor allem in Japan und Korea sowie in Deutschland und Italien. In der Schweiz konnte nicht an das Vorjahresniveau angeschlossen werden. Nach Darstellung von Suter liegt der Marktanteil von Mammut in der Schweiz bei rund 20%.
Neben der Sportartikelsparte setzten auch die industriellen Geschäftsbereiche mehr um. Die grössten Zunahmen wurden im Maschinen- und Anlagenbau erwirtschaftet, der am deutlichsten unter der Wirtschaftskrise gelitten hatte. In Asien und der Pazifikregion erhöhten sich die Umsätze mit einem Plus von mehr als 50% am deutlichsten. In Europa und in Nordamerika verlief die wirtschaftliche Erholung meist nur langsam und regional unterschiedlich.
Die höheren Umsätze und das reduzierte Kostenniveau liessen Conzzeta in die operative Gewinnzone zurückkehren. Das Betriebsergebnis verbesserte sich auf knapp 57 Mio CHF nach einem Verlust von 1,4 Mio im Jahr zuvor. Die EBIT-Marge liegt nun bei 5,3%. Der Reingewinn kletterte deutlich auf 51,5 Mio CHF nach 3,3 Mio im Vorjahr. Im Vorjahr war der Reingewinn von einem ausserordentlichen Gewinn aus einem Liegenschaftsverkauf positiv beeinflusst worden.
DIVIDENDE ERHÖHT
Aufgrund der besseren wirtschaftlichen Situation schlägt der Verwaltungsrat eine Dividende von 40 (30) CHF je Inhaberaktie bzw. 8 (6) CHF je Namenaktie vor.
Der Mischkonzern blickt vorsichtig in die Zukunft. "Der Ausblick ist gedämpft optimistisch", sagte Verwaltungsratspräsident Jacob Schmidheiny. Der Bestellungseingang "hält sich in etwa" und der Auftragsbestand sei höher als zuletzt, so Schmidheiny. Er gehe jedoch davon aus, dass Conzzeta im laufenden Jahr wieder ein "akzeptables Ergebnis" vorlegen werde.
Der Verwaltungsratspräsident verwies bei seinem Ausblick auf die gegenwärtigen Unwägbarkeiten für das Geschäft. Die politische Lage in Nordafrika und die atomare Katastrophe in Japan seien Unsicherheitsfaktoren. Zudem stelle der starke Franken ein Belastungsfaktor dar. Conzzeta sei fest in der Schweiz verwurzelt und "wir können nicht kurzfristig ausweichen". Gegenwärtig fielen 50% der Personalkosten in Franken an.
Die Titel legen am Mittag in einem etwas festeren Gesamtmarkt um 1,5% zu.
ps/rt

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