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Basel (awp/sda) - Coop hat 2010 eine weitere Wachstumsschwelle überschritten: Der Gruppenumsatz nahm um 1,8% auf 20,0 Mrd CHF zu. Coop wuchs damit schneller als die Migros und steht mit der Übernahme von Transgourmet vor dem Sprung zur Nummer 1.
Besonders stark wuchsen im vergangenen Jahr die Apotheken-Kette Coop Vitality (+10,6%) und der Tankstellenbetreiberin Coop Mineralöl (+9,9%). Weiter gestiegen ist auch die Nachfrage nach Bio-Produkten, legte doch der Umsatz der Marke Naturaplan um rund 4% zu.
Gebremst wurde die Coop-Gruppe im Geschäft mit Grossabnehmern, in dem der Umsatz um 2,4% auf 1,4 Mrd CHF sank. Der Detailhandelsumsatz wuchs dagegen um 2,1% auf 18,6 Mrd CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Gewinnzahlen legt Coop an der Bilanzmedienkonferenz vom 15. Februar vor.
Die Coop-Gruppe ist in den vergangenen Jahren stets gewachsen, einzig 2004 gab es eine Einbusse. 2010 übertraf Coop mit der Zunahme des Gruppenumsatzes um 1,8% erneut ihre grösste Konkurrentin Migros. Diese konnte gegenüber dem Vorjahresumsatz von 24,95 Mrd CHF um rund 1% zulegen, wie Migros-Chef Herbert Bolliger kürzlich verkündet hat.
Im laufenden Jahr dürfte Coop die Migros beim Umsatz überholen: Coop steht nämlich vor der Vollübernahme der bisher nicht konsolidierten Transgourmet-Gruppe, die im Abhol- und Belieferungsgrosshandel 2010 im In- und Ausland rund 6,2 Mrd Euro umsetzte (+6,6%).
Die letzte noch ausstehende Zustimmung für die Übernahme des 50-Prozent-Anteils an Transgourmet von der deutschen Rewe sei am Montag eingetroffen, gab Coop weiter bekannt.
Ende 2010 zählte die Coop-Gruppe inklusive weiterer Töchter wie Dipl. Ing. Fust, die den Umsatz um 3,4% steigerte, 1914 Verkaufsstellen. 49 Schliessungen standen 99 Eröffnungen gegenüber. Allein 38 Standorte kamen mit der Übernahme der Körperpflege-Kette The Body Shop Switzerland hinzu.
Das Retail-Geschäft von Coop zählt unverändert 816 Supermärkte und Megastores. Hier stieg der Kassenumsatz um 0,6% auf 11,3 Mrd CHF.
Coop verweist auf Preissenkungen bei rund 1700 Artikeln im vergangenen Jahr. Dies habe zu einer Minusteuerung von 2,0% geführt, real sei der Retailumsatz damit um 2,6% gestiegen. Für die gesamte Gruppe errechnete Coop eine Minusteuerung von 1,8% und damit ein Realwachstum von 3,6%.
Besonders hart ist der Preiskampf bei der Heimelektronik, wo die Preise im Schnitt um 8% sanken. Der Kassenumsatz sei dank höherer Absatzmengen trotzdem gestiegen.
Die gesamte Direktion Trading (Warenhäuser Coop City, Bau+Hobby, Import Parfumerie, Toptip/Lumimart, Interdiscount sowie Christ Uhren & Schmuck) steigerte den Umsatz in den Verkaufsstellen um rund 0,7% auf 3,3 Mrd CHF.
Die Internetshops der Coop-Gruppe, dazu zählen unter anderen coop@home und microspot.ch, erzielten einen Umsatz von 0,2 Mrd CHF. Dies bedeutet laut den Angaben eine Zunahme von 23,8%.
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