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(Meldung um Angaben zu einzelnen Bereichen erweitert)
Perlen (awp) - Die CPH Chemie + Papier Holding AG (CPH) musste in der ersten Jahreshälfte 2010 einen Umsatzrückgang um 16% auf 210,2 (VJ 250,8) Mio CHF hinnehmen. Das Betriebsergebnis fiel auf -19,2 Mio CHF von 12,2 Mio CHF, teilte der Konzern am Montagabend mit. Die Gruppe rutschte damit in die Verlustzone und erwirtschaftete einen Reinverlust von -13,6 Mio CHF nach einem Gewinn von 30,6 Mio CHF im Vorjahreszeitraum.
Als Ursache für die negative Entwicklung nannte das Unternehmen die gegenüber dem Vorjahr um rund 20% gesunkenen Preise für Zeitungsdruckpapier - bei gleichzeitig markant gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen - und die massive Euro-Abwertung gegenüber dem Schweizer Franken. Hinzu kämen die Investitionskosten für eine neue Papiermaschine. Die neue Maschine soll am 01.10.2010 planmässig in Betrieb genommen werden und die Produktivität erhöhen, heisst es weiter.
Der Umsatz des Papier-Bereichs sank in der Berichtsperiode auf 106,3 (133,2) Mio CHF. Dabei beliefen sich die Verkäufe von Zeitungsdruckpapieren auf 39,1 (53,6) Mio CHF und von Magazinpapieren auf 67,3 (79,6) Mio CHF. Der Bereichs-EBIT belief sich auf -19,3 (+12,9) Mio CHF.
Der Bereich Chemie habe trotz eines starken Umsatzrückgangs das Betriebsergebnis stabil halten können. Dieses belief sich auf -1,8 (-2,2) Mio CHF bei einem Umsatz von 50,2 (67,4) Mio CHF.
Besser sieht die Lage Verpackungssegment aus. Dort stieg der Umsatz auf 53,8 (50,2) Mio CHF und der EBIT auf 1,8 (1,6) Mio CHF.
Die Investitionen beliefen sich auf 97 Mio CHF, welche fast ausschliesslich in die neue Papiermaschine geflossen seien. Nach einer weiteren Reduktion des Nettoumlaufvermögens von 16,2 Mio CHF ergab sich ein Free Cash Flow von -74 Mio CHF, wie es weiter hiess. Die flüssigen Mittel betrugen 74,5 Mio CHF, was einem Rückgang um 13,2 Mio CHF entspricht.
Per Ende Juni beschäftigte der Konzern 949 (995) Mitarbeiter.
Nach Darstellung des Management sind in verschiedenen Märkten Anzeichen zur Entspannung der Situation erkennbar. Davon dürften die Bereiche Chemie und Verpackung am ehesten profitieren, so das Unternehmen. Im Bereich Papier wird auch für das zweite Halbjahr mit keiner wesentlichen Veränderung der Marktsituation gerechnet. Mit einer Entspannung kann frühestens zu Beginn des kommenden Jahres gerechnet werden, wie es heisst. Die Ungewissheit sei nach wie vor gross, insbesondere auf der Währungsseite. "Wir gehen aber davon aus, dass die Talsohle erreicht ist", so die Mitteilung. Der Druck auf die Margen werde zwar unvermindert anhalten, sollte sich aber nicht mehr weiter verstärken.
ps/rt

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