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Zürich (awp) - Die Credit Suisse Group (CS)hat ihren Gewinn im vierten Quartal im Vergleich zum Vorquartal wohl gesteigert, die Markterwartungen damit allerdings nicht ganz erreicht. Operativ schnitt die Bank im vierten Quartal indes im Rahmen der Prognosen ab. Höher als erwartet fiel der Neugeldzufluss aus.
Nicht zuletzt als Folge der neuen Kapitalanforderungen senkt die Grossbank wie verschiedentlich erwartet ihre Eigenkapitalrenditeziele. Zudem schlägt sie für 2010 eine auf 1,30 (VJ 2,00) CHF verminderte Dividende vor.
Das Management zeigt sich gemäss Medienmitteilung vom Donnerstag durchaus zufrieden mit der Leistung im abgelaufenen Jahr: "Die Credit Suisse setzte ihre auf das Kundengeschäft ausgerichtete, kapitaleffiziente Strategie weiter konsequent um und erzielte eine im Branchenvergleich ausgezeichnete Eigenkapitalrendite von über 14%, wird Konzernchef Brady Dougan zitiert.
Alle drei Divisionen erzielten im vierten Quartal eine Steigerung des Vorsteuergewinns, dabei blieb das Private Banking (PB) leicht unter, das Investment Banking indes über den Markterwartungen. Das PB erzielte ein Ergebnis vor Steuern von 824 Mio CHF. Dieses lag 1% unter dem Vorquartalswert. Das Ergebnis sei durch den schwachen USD und EUR belastet worden, schreibt die Bank.
Verbessert hat sich die Bruttomarge des Bereichs Wealth Management Clients. Die Marge erhöhte sich auf 120 Basispunkte (Bp) verglichen mit 118 Bp im Vorquartal. Die Bank führt dies auf die um 12% höheren transaktionsabhängigen Erträge bei einem um 2,1% höheren durchschnittlichen verwalteten Vermögen zurück.
Das Investment Banking erhöhte im vierten Quartal den Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorquartal um 41% auf 558 Mio CHF. Dazu habe ein sehr gutes Ergebnis im Emissions- und Beratungsgeschäft und ein gutes Ergebnis bei Cash Equities und Prime Services sowie Derivaten beigetragen, heisst es. Tiefer fielen dagegen die Ergebnisse im Anleihenhandel aus, was die CS mit makroökonomischen Unsicherheiten sowie dem üblichen saisonalen Rückgang begründet. Im Ergebnis enthalten sind negative Marktwertanpassungen auf dem CS-Fremdkapital in Höhe von 54 Mio CHF nach 57 Mio CHF im dritten Quartal. Insgesamt sei es dem Investment Banking gelungen, bei den meisten Produkten und in den meisten Regionen die Marktanteile zu halten oder zu erhöhen.
Das Asset Management erzielte im vierten Quartal 2010 einen Vorsteuergewinn von CHF 180 Mio (+3% gegenüber dem dritten Quartal). Das Viertquartalsergebnis 2010 enthält Anlagegewinne von 95 Mio, die hauptsächlich aus dem Energie-, Industrie- und Rohstoffsektor stammen. Dem gegenüber standen unrealisierte Verluste insbesondere aus dem Immobiliensektor.
Unter dem Strich verblieb für das Quartal ein bereinigter Reingewinn von 1,0 Mrd CHF. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn betrug 841 Mio CHF verglichen mit 609 Mio CHF im dritten Quartal. Im Gesamtjahr verdiente die Bank 5,1 Mrd CHF nach einem Gewinn von 6,7 Mrd in 2009.
Auch im vierten Quartal vertrauten die Kunden der Credit Suisse weiter neue Gelder an. Der Neugeldzufluss betrug 13,9 Mrd CHF, nach 14,6 Mrd CHF im Vorquartal. 9,6 Mrd stammten dabei vom Bereich Private Banking. Im Gesamtjahr belief sich der Zufluss neuer Kundengelder auf 69,0 (VJ 44,2) Mrd CHF. Insgesamt verwaltete die Bank per Ende Dezember Vermögen in der Höhe von 1'253 Mrd CHF (Ende September: 1'251 Mrd).
Weiter gestärkt wurde die Kapitalbasis. So stieg die Kernkapitalquote (Tier-1) zum Jahresende auf 17,2% nach 16,7% per Ende September 2010.
Mit Blick nach vorne trägt die CS den neuen regulatorischen Rahmenbedingungen Rechnung und senkt ihre eigenen Ambitionen bezüglich Eigenkapitalrendite. Neu wird ein Wert von über 15% nach bisher 18% angestrebt. Die Credit Suisse ist gemäss CEO Dougan sehr gut aufgestellt, um für die Aktionäre und Kunden nachhaltige Renditen zu erwirtschaften. Weiterhin höchste Priorität geniesse ein effizientes Kostenmanagement, so der Konzernchef weiter.
gab/pf/ra

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