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Düsseldorf (awp/sda) - Die Durchsuchung der Filialen der Credit Suisse in Deutschland ist am Donnerstagmorgen fortgeführt worden. Laut dem zuständigen Düsseldorfer Staatsanwalt Johannes Mocken sollen am Ende "grosse Mengen" an Daten beschlagnahmt sein.
Mocken sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, dass es für einzelne Standorte vermutlich sogar einen dritten Tag brauche. Die Durchsuchung der insgesamt dreizehn deutschen CS-Filialen begann am Mittwochmorgen. Im Fokus der Razzia stehen Bankmitarbeiter, die der Beihilfe zur Steuerhinterziehung verdächtigt werden.
"Noch haben wir keine Namen von verdächtigten Bankangestellten", sagte Mocken weiter. Er sei aber zuversichtlich, dass solche gefunden würden. Für die Auswertung der Daten, die zentral in Düsseldorf stattfinden wird, stehen Mocken bis zu 40 Personen zur Verfügung. Erste Ergebnisse erwartet er in mehreren Wochen.
Auslöser für die Durchsuchung war eine vom Bundesland Nordrhein-Westfalen gekaufte CD mit gestohlenen Daten von Kunden der Schweizer Grossbank Credit Suisse.

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