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(Ergänzt um Details zu den Sparten und Geschäftsgang)
Altdorf (awp) - Am Mischkonzern Dätwyler ging das Krisenjahr 2009 nicht spurlos vorüber. Die Verkaufszahlen gingen zurück und in Folge von Restrukturierungskosten reduzierten sich der Betriebs- und der Reingewinn deutlich. Für die Zukunft gibt sich das Industriekonglomerat vorsichtig optimistisch und setzt weiter auf seine Positionierung als Nischenplayer.
Im vergangenen Geschäftsjahr sank der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT um 47,5% auf 70,4 Mio CHF. Die EBIT-Marge liegt bei 6,3 (10,4)%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Ursache sind Restrukturierungskosten von 19,5 Mio CHF. So wurde die Logistik zentralisiert und lokale Verkaufsstellen im Fachhandel geschlossen. Zudem wurde Personal entlassen oder auf Kurzarbeit gesetzt. Unter dem Strich sank der Reingewinn um 47,8% auf 57,2 Mio CHF. Der bereits im Januar publizierte Umsatzrückgang beträgt 14% auf 1'113,4 Mio CHF. Die Eigenkapitalquote lag bei 67,7% und der Liquiditätsüberschuss betrug 40,1 Mio CHF.
Nach diesem Ergebnis und angesichts der leichten Konjunkturerholung sowie der intakten Zukunftsaussichten der Dätwyler Gruppe beantragt der Verwaltungsrat 1,20 CHF pro Inhaberaktie (VJ 1,80 CHF) auszuschütten. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 32%.
Wie der Mischkonzern weiter mitteilte, hätten die einzelnen Konzernbereiche eine unterschiedliche Entwicklung aufgewiesen. So sank im Konzernbereich Kabel der Umsatz um 19,0%. Auf der Basis der Kupferpreise aus der Vorjahresperiode belief sich der Rückgang auf 14,5%. Das EBIT wurde von Bewertungseffekten der Kupfervorräte beeinflusst und stieg um 25,7%.
In der Sparte Gummi gingen die Verkäufe um 19,5% zurück, das EBIT reduzierte sich vor allem volumenbedingt um 53,2%. Pharmazeutische Verpackungen bestätigte sich dagegen als Stütze des Konzerns. Wechselkursbereinigt ergab sich ein leichtes Umsatzwachstum von 2,5%. Beim Betriebsergebnis erreichte der Konzernbereich eine Steigerung um 16,6%.
Der Bereich Technische Komponenten wurde als Zulieferer der exportorientierten Maschinenindustrie stark von der Wirtschaftskrise getroffen und der Umsatz fiel 16,0% tiefer aus. Aufgrund der Restrukturierungskosten, Sonderkosten und Impairments ergab sich ein negatives Betriebsergebnis von 4,0 Mio CHF.
Das Management macht unterdessen eine Stabilisierung der wichtigen Zielmärkte aus und gibt sich vorsichtig optimistisch. Hinzu komme die erstmalige Konsolidierung der neu erworbenen Reichelt mit einem Jahresumsatz von rund 150 Mio CHF. Auf der Kostenseite habe die Gruppe die Strukturen den veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Bei gleichbleibendem Markt- und Konjunkturumfeld sollte Dätwyler daher 2010 den unteren Rand des langfristigen Zielbereichs der EBIT-Marge von 8% bis 12% wieder erreichen, wie der Konzern mitteilt.
ps/ch

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